3D-Ansichten vom E-Center / Befürworter bei "Frage der Woche" vorn Rubrik: Stadtgeschehen
In den Ausschüssen der SVV wurde das geplante Edeka-Einkaufszentrum auf dem Gelände der ehemaligen Stärkefabrik am Zentrumsring (neuer Projekttitel "E-Center") kontrovers diskutiert. Hier die aktuelle Powerpoint-Präsentation des Investors, mit 3D-Ansichten und aktuellen Quadratmeter-Zahlen.
Bisher haben die behandelnden Ausschüsse mehrheitlich für die Pläne votiert. Auch bei der aktuellen Meetingpoint-"Frage der Woche" liegen die Befürwortner derzeit vor den Projektgegnern.
Um sich selbst einen Eindruck von der Projektvorstellung machen zu können, gibts hier die komplette Powerpoint-Präsentation zum [Download / 25 MB].
Grafik / Präsentation: Isarkies / Inter Office
Dieser Artikel wurde bereits 2423 mal aufgerufen. / Erstellt am: 16.01.2009 - 14:15 Uhr
Ich habe 3 Jahre direkt neben dieser ruine gelebt und freue mich, dass an dieser stelle endlich etwas passiert. Ob sich der markt auf grund der wirtschaftlichen lage tatsächlich gerade in der altstadt mit den vielen studenten und arbeitslosen halten kann wird sich zeigen. Die B1 ist sicher vorteilhaft. Eine tankstelle und ein drive in fastfood restaurante würde diese gegend beleben.
rochen
17-01-09 | 18:29
recht haste bummi
Bummi
16-01-09 | 22:46
habt ihr nichts besseres zu tun als eure persönlichen streitereien in der kommentarfunktion einer internetnews breitzutreten, ich lach mich kaputt. fehlt nur noch der studivzlink zu euch konsorten samt fotoalbum und verlinkten mitgliedern der svv. peinlicher gehts kaum, und sowas will stadtpolitik machen
ahoi
Spinoza
16-01-09 | 20:18
Warum bringen jene, die oft ernst genommem werden wollen, absichtlich Nutz- und Verkaufsflächen durcheinander?
Entscheidend ist aber auch für alle "Ungläubigen" in diesem Forum der Beschlusstext der SVV-Vorlage und der steht in keinem Widerspruch zur Präsentation. Von Beginn der Beratungen an hatten die Antragseinreicher LINKE und SPD aber auch der potentielle Investor an die dort niedergeschriebenen Zahlen zu den Verkaufsflächen festgehalten und tun dies auch weiterhin, worüber sich zumindest die Stadtverordneten und sachkundigen Einwohner in den Fachausschüssen Klarheit verschafft haben. Die Abstimmungen waren auch deshalb sehr eindeutig. Alfredo Förster
Christian Döring
16-01-09 | 19:04
Hallo Herr Förster, jetzt steigen wir ja langsam in die Fakten ein, Ihre parteipolitischen Seitenhiebe lassen wir mal außen vor: In der Präsentation ist von 3.700m² Verkaufsfläche für Edeka zzgl 400m² für Metzger und Fleischer die Rede. Das entspricht einer Nutzfläche von 5.000m² (laut Präsentation, was ich jedoch schon einmal rechnerisch zu bezweifeln wage). Sind die Nebenflächen Edeka zuzurechnen oder handelt es sich um gesonderte Gebäude? Dazu kommen 5.000 m² für Fachmärkte, während die SVV nur 2.000 m² zugelassen hat. Ich komme also bereits aufgrund der vom Investor vorgelegten Präsentation zu dem Schluss, dass der Plan nicht genehmigungsfähig ist, weil er den Beschlüssen der SVV widerspricht. Richtig? Hinsichtlich der Sachkunde, Herr Förster, ich entwickle seit 15 Jahren Immobilien, auch Einzelhandelscenter, schon vergessen? Daher weiß ich recht genau, wie man Fachmarktcenter besetzt. Und ich erinnere mich auch noch gut an den Tag, an dem Sie mich (seinerzeit als sachkundiger Einwohner in Ihrem Ausschuss) nach meinem Rederecht zum St. Annen Center gefragt haben, soll ich mich dem am Montag ein zweites Mal aussetzten?
der da
16-01-09 | 19:16
Ja immerhin passiert mal was, ob es die Richtige Lösung ist oder nicht, ist eine Frage für sich. Doch das riesen Interesse zeigt das es doch interessant zu sein scheint. Aus dem Bekanntenkreis, die schon solch einen Markt im Landkreis haben, hat sich die Freizeitaktivität "ECentering" etabliert, na mal sehen ich bin gespannt.
Schluss mit dem Zerrede von allem bitte!
Nachtwächter
16-01-09 | 19:06
Herr Förster, vielleicht sollten Sie mal einen GENAUEN Blick auf die Zahlen in der Präsentation werfen. Wenn Sie die Beschlussvorlagen ebenso gründlich studieren... :-/
P.S.: Für die Faulen... In der Präsentation ist die Verkaufsfläche von EDEKA mit insgesamt 4.100m² (Nutzfläche 5.000m²) und die Nutzfläche der Fachmärkte mit 5.000m² angegeben...
Spinoza
16-01-09 | 17:45
Hallo Herr Döring, es ist wahrscheinlich zu nichts mehr nütze, aber in der Beschlussvorlage 411/2008 vom 27.November 2008 der LINKEN/SPD und auch in dieser Präsentation ist immer nur von einer Verkaufsfläche von 3900m² EDEKA-Frischemarkt und maximal 2000m² Verkaufsfläche für Fachmärkte die rede. Über die Art der Fachmärkte wird auch von ihnen an dieser Stelle lediglich spekuliert. Übrigens hatte ihr FDP-Vertreter im Wirtschaftsausschuss, Herr Heldt,trotz Rederecht keinen Pieps zu der Präsentation oder der anschließenden Diskussion beigetragen - genauso, wie ich die FDP seit Jahren als Wirtschaftsausschussvorsitzender erleben durfte. Sachkunde erwirbt man sich jedoch anders, als hier im Forum über KIK, Konsorten und andere ungelegte Eier zu spekulieren. Sie können doch die Präsentation der Ivestoren und Anderes am Montag live im Hauptausschuss miterleben.18.00 Uhr - ich lade sie ein: Alfredo Förster
Kommentarist
16-01-09 | 17:13
Ich finde es gut wenn dieser Schandfleck an der Durchfahrtsstraße Nummer 1, die ja auch Bundesstraße ist, endlich verschwindet. Ob viele sich das etwas teurere Edeka allerdings leisten können oder wollen weiß ich nicht. Aber der Wettbewerb wirds zeigen. Vielleicht passiert dann auch mal endlich was auf der Brache an der anderen Seite des Zentrumsringes Ecke Klingenberg. Tankstelle, Waschstraße, Fast Food etc. Das wäre eine 1a Lage dafür. Fließender Verkehr den ganzen Tag und man muss zum Tanken und Waschen aus der Stadt nicht mehr nach Hohenstücken oder in Richtung Wust. Als Konkurrenz zum St.-Annen-Center sehe ich ein mögliches E-Center keinesfalls. Wird ja keine Shoppingmeile und hat ein völlig anderes Sortiment. Es soll ja im St.-Annen Center auch einen Supermarkt geben, allerdings wird der wohl bei der dann wohl vorherschenden Parkplatznot wohl nicht gezielt für den Wocheneinkauf angesteuert werden sondern kann eigentlich nur als ergänzende Alternative für die weniger mobilen Innenstadtbewohner gewertet werden. Einige der zahlreichen Discounter könnten aus meiner Sicht höchstens Probleme bekommen.
der andere
16-01-09 | 17:09
Wenne sich KIK und CO dort ansiedeln,wird es über kurz oder lang wieder eine Ruine geben.Dort an der Stelle direkt an der Havel gibt es bestimmt noch andere Möglichkeiten.Wohnungsbau ist da schon eher ok.Dazu dann noch einen normalen Supermarkt mit ca.2000 qm wäre auch denkbar.Ach so,viel grün auch in Sicht Richtung Buga wäre auch wünschenswert.
Christian Döring
16-01-09 | 16:40
Es ist wahrscheinlich zu nichts mehr nütze, nachdem die Ausschüsse zugestimmt haben, aber dennoch: Es ist städtebaulicher Irrsinn, 10.000m² Einzelhandel an dieser Stelle ansiedeln zu wollen. Ihr macht die Innenstadt mit Anlauf kaputt! In der Präsentation sieht man ja auch auf einer Folie, welcher "Handel" denn da angesiedelt werden soll: Vom Billigsten, KIK und Konsorten. Wer von den Stadtverordneten noch einen Funken Verstand hat, sollte sich gegen eine Ansiedlung in dieser Größenordnung und mit diesem Besatz aussprechen.