Förster verteidigt Abstimmung: Packhof-Verkauf sorgt für Innenstadtbelebung Rubrik: Politik
Linke-Fraktionschef Alfredo Förster erklärt: "Mit ihrer Zustimmung zum Verkauf der ehemaligen Werfthalle am Packhof und Teile des angrenzenden Geländes haben die Vertreter der LINKEN in der Hauptausschusssitzung den Weg frei gemacht, um den städtischen Energieversorger den Aufbau ihres neuen Verwaltungssitzes im innerstädtischen Bereich zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang ist beabsichtigt, die ehemalige Werfthalle auf dem Packhofgelände zu einem modernen Bürogebäude für ca. 80 Angestellte umzufunktionieren, sowie am Uferbereich für Wassertouristen eine kleine innerstädtische Marina mit einem Versorgungs- und Gastronomiebereich einzurichten."
Förster weiter: "Wir sind davon überzeugt, dass von der Realisierung dieses Vorhabens nicht nur die lang erwarteten Impulse zur Belebung des Packhofareals ausgehen werden, sondern ebenfalls der angrenzende Hauptstraßenbereich stärker belebt werden kann. Alternative Vorschläge, unter ihnen z.B. der haushaltsfinanzierte Umbau des ehemaligen Werftgebäudes in eine städt. Blumenhalle oder eine erst im Jahr 2015 mögliche europaweite Neuausschreibung zur Gestaltung dieses Gebäudes und der angrenzenden Flächen würden die Belebung und Entwicklung an dieser wichtigen innerstädtischen Achse verzögern. Eine anderswertige Sanierung des Werftgebäudes mit städt. Haushaltsmitteln ist auf Grund der hohen Schuldenlast unserer Stadt nicht gerechtfertigt. Sollte nach dieser politischen Entscheidung nun auch der Aufsichtsrat der Stadtwerke diesem Projekt und der damit verbundenen Investition zustimmen, gehen wir davon aus, dass ein notwendiger Architektenwettbewerb stattfinden wird. Anschließend rechnen wir mit einer ca. 2 - 2 1/2 jährigen Bauzeit. Danach wird die von den LINKEN im Hauptausschuss mitgetragene Wiedererrichtung des Werftgebäudes und die geplante Aufwertung der angrenzenden Flächen nicht nur aus gesamtstädtischer Perspektive, sondern letztlich auch mit dem Blick auf die BUGA - Planungen für das Jahr 2015 ein Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brandenburg an der Havel sein."
Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion.
Dieser Artikel wurde bereits 426 mal aufgerufen. / Erstellt am: 20.01.2010 - 10:15 Uhr
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