Stadtgeschehen IM Wolfgang: Weiterer SPD-Stasispitzel enttarnt
Rubrik: Stadtgeschehen

Die Verpflichtungserklärung von IM Noch vor wenigen Wochen hob Dr. Thomas Reichel gern die moralische Keule, forderte in der SVV z.B. am 26.11.09 "Klarheit und Wahrheit" und "Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz". Und so sieht die Reichelsche Wahrheit aus: Vor wenigen Tagen gab das SPD-Mitglied (Jahrgang 1967) sein Stadtverordneten-Mandat zurück. Der plötzliche Abgang des Historikers wurde auf der SPD-Webseite knapp kommentiert, Reichel wolle sich "künftig wieder mehr um seine Familie und seine beruflichen Herausforderungen kümmern." [Link]. Jetzt kommt nach gemeinsamer Meetingpoint- und SKB-Recherche raus: Reichel war seit 1988 bei der Stasi, sein Decknahme: IM "Wolfgang".



In der mehr als 50 Seiten starken Akte u.a. penibel aufgelistet: Losungen für die Thomas Reichel / Bild: SKBKontaktaufnahme und Aufgaben. Ein Einsatzfeld: "politisch-operative Aufklärung und Kontrolle von Studenten der Außenpolitik des IIB..."
Reichel scheint das Thema unangenehm: Für Nachfragen ist er telefonisch nicht erreichbar. Bei Medienkollegen legte er nach Namensnennung auf.

SPD-Stadtchef Ralf Holzschuher wusste nach eigenen Angaben bis vor wenigen Minuten (17.20 Uhr) nichts Reichels IM-Vergangenheit. "Das höre ich jetzt zum ersten Mal", sagt Holzschuher, der damit innerhalb weniger Tage den zweiten Stasi-Fall vor der politischen Haustür erlebt.

Linke-Fraktionschef Alfredo Förster fühlt sich auf Nachfrage in seiner Erklärung und den ausgedrückten Zweifeln an den genannten Gründen vom 19.1.2010 bestätigt: Dort nannte er den Reichel-Rücktritt "kopflos und überstürzt" und führte an: "Gleichwohl habe ich die dafür angegebenen Gründe am heutigen Tag zu respektieren..."

Update: 20:10 Uhr: Auch überregional bringt das Thema der Stadt wieder Negativ-Schlagzeilen ein. Der RBB hat das Thema aufgegriffen, gegenüber dem Sender bestätigte Reichel seine IM-Tätigkeit. [Link zur Nachricht] - Auch der SKB berichtet zum Fall Reichel [zum Bericht]

 

Verpflichtungserklärung: BSTU 

Dieser Artikel wurde bereits 3062 mal aufgerufen. / Erstellt am: 22.01.2010 - 17:22 Uhr

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G.Sawaade 26-01-10 | 18:56
@veritatis (splendor) Gut gebrüllt, Löwe.
Es stimmt; wenn schon diese Pabstfolge, dann auch die zu Pius XII. und seiner sehr zurückhaltenden Stellungnahme zur Vernichtung der europäischen Juden und der Schleusung der NS-Verbrecher via Rom nach Südamerika und sonst wo hin. Einige markante und deutliche Worte vom „Heiligen Vater“ und 10 Millionen gläubiger deutscher Katholiken hätten hinter ihm gestanden. Also nicht nur die Rosinen nehmen sondern den ganzen Kuchen.
Ihre chauvinistische Haltung ist bezeichnend. Ich habe es Ihnen schon mal ins Stammbuch geschrieben:“ Sie urteilen so, wie es die Stasi nicht besser konnte.“
Nur zur Ihrer Beruhigung ich bin kein Linker, keine ehemalige Bonze, kein alter Stasimann, gehöre keiner Seilschaft an und … sondern ich bin nur ein einfacher Walzwerker der seine Arbeit im Schichtbetrieb gemacht hat. Greifen Sie die an, die in Ihrer Klientel liegen und sich sonnen und setzen Sie sich mit denen intern auseinander. Wenn Sie in der DDR groß geworden wären, dann wüssten Sie, wie staatliche Leiter und Leiterinnen in dem System eingebunden waren; sie berichteten nicht nur über Produktionserfolge sondern auch über die politisch-idelogische Situation in Ihrem Verantwortungsbereich; dabei wurden auch Namen genannt wie ich nachlesen konnte.
Wissen Sie ich habe geholfen „Schwerter zu Pflugscharen“ zu machen, hab mir bei der “Sputnik- und Biermann-Affäre“ Beulen geholt und manch Anderes und viele Unannehmlichkeiten erfahren. Jetzt haben wir eine freiheitliche und demokratische Ordnung und übernehmen die Prinzipen aus DDR-Zeiten an. Sehen Sie sich die Kommentare an – häufig Argumentation oberflächlich und ohne Substanz – Hauptsache Hass und Häme. Den politisch Andersdenkenden erst einmal in seiner Glaubwürdigkeit und nach Möglichkeit auch gesellschaftlichen Stellung zerstören, dann brauch ich mir ja keine Gedanken mehr zu machen und brauch mich nicht mehr mit seinen Argumenten auseinandersetzen. Und gerade Sie vertreten in Ihren Kommentaren häufig diesen Stil.
Ich möchte, dass man mit der Hexenverfolgung und Hexenverbrennung aufhört. Sie sollten Ihren Glauben entsprechend der „Bergpredigt“ verstehen und entsprechend agieren. Ich weiß mich mit vielen Brandenburgern einer Meinung. Viele denken, dass die CDU mit ihrer Oppositionsrolle sowohl im Land als auch in der Stadt überfordert ist und auf diese Art sich in Erinnerung zu bringen. Saubere konstruktive Oppositionspolitik sieht anders aus.
Bei soviel Gift und Galle wie sie versprühen zweifle ich jedoch an Ihrer christlichen Moral und Ethik. Lassen Sie Ihre lateinischen Spielereien, die zum Teil sehr anmaßend sind. Es sei denn Sie sehen sich in Folge der Heiligen Inquisition; da überschätzen Sie sich doch meines Erachtens.

G.Sawaade
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zeigefinger 25-01-10 | 20:27
Doc,dann hat sich wahrscheinlich die Birthler-Behoerde bei mir dann vertan, denn auf meinen ANTRAG auf Akteneinsicht hat sie geschrieben, dass es keine gibt! Sorry, bleibt wohl doch nur noch ein Antrag von den Medien, damit sich meine AKTE einfindet und dann wortreich, voreingenommen und sehr einseitig breitwalzt. Also unter Aufarbeitung der Geschichte der beiden deutschen Staaten verstehe ich etwas anderes. Hast du vielleicht schon mal was vom kalten Krieg, von Wirtschaftssabotege, von Berufsverbot und Verbot der KPD usw, usw, usw gehoert? Was ist eigentlich mit den Personen, die 1989 in Dresden mit der Knarre in der Hand vor den Opfern gestanden hat und geschossen haette, wenn es befohlen worden waere? Oder mit denen, die als sozialistische Leiter in einem sozialistischen Schwerpunktbetrieb die Gesetze des Unrechtsstaates durchgesetzt haben und jetzt wieder an der Macht sind? Also ich meine, es gibt mehr aufzuarbeiten als ob einer als letztes Glied im Herrschaftssystem die Eigenschaften und Vorlieben eines anderen weitergegeben hat. Aber die Sichtweiten und Ansichten sind eben verschieden und ich hoffe in unserem demokratischen Land auch erlaubt, oder?
guten Abend noch
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Erich H. 24-01-10 | 18:45
MeMo für den 25.01.2010:

1. Karl-Marx Orden Bestellung beim Hersteller erhöhen und anfangen zu sparen für die dazugehörigen Geld-Präsente!

2. Auf der nächsten Ministerratssitzung gegen eine inflationäre Verwendung des KM-Ordens votieren!

3. Mit Margot H. Beischlaf praktizieren!

Am 2.10.2010 ab 22 Uhr Große Massenverleihung des Karl-Marx Orden im Clubhaus der Getriebewerke!
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lux veritatis 24-01-10 | 18:01
Liebe Frau Jacobs,

gut gebrüllt, doch leider am Thema vorbei. Die Piusbruderschaft hat sich nach Pius X. benannt. Die Enzyklika "lux veritatis" stammt allerdings von Pius XI. Dieser hatte sich übrigens bereits 1937 mit seiner Enzyklika "Mit brennender Sorge" gegen die zunehmende Verfolgung der Juden im Dritten Reich gewandt. Aber nichts für ungut. ;-)

Ansonsten denke ich, das Ganze hat insofern miteinander zu tun, als dass es endlich an der Zeit ist, das Unrecht aus DDR-Zeiten aufzuarbeiten. Und ob es Ihnen gefällt oder nicht, Herr Reichel war ein Teil dieses Unrechts, das leider insbesondere im Land Brandenburg 20 Jahre unter den Teppich gekehrt wurde.

Beste Grüße
Ihr
lux veritatis
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Heike Jacobs 24-01-10 | 17:29
@veritatis (splendor), in Ihrer Verbundenheit zur Piusbruderschaft, welche nach wie vor den Holocaus leugnen, disqualifizieren Sie sich selbst für eine menschliche Argumentation. Parteischulen in der DDR konnte ich übrigens nie besuchen, da ich altersmässig zu jung bin, auch Zuarbeiten zu Spionageinstituionen (egal welcher Nationalität)waren nie mein Ding. Gehen sie mit der Verurteilung des schwarzen Bürgerrechtlers Mumia Abu Jamal nicht etwas zu weit? Auch die schwarz- gelb geführte Bundesregierung, wie auch das schwarze Bayern hat die Verurteilung Mumias jetzt offiziell verurteilt und plädiert für eine Neuaufnahme des Verfahrens.
Aber was tut das zur Situation Herrn Reichels, wovon Sie da in ihrere vernichtenden Weise fabulieren??
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Doc 24-01-10 | 16:33
@ Lux Zitat:
"Die Menschenrechte sind universell und unteilbar. Sie haben aus unserem freiheitlich-demokratischen Verständnis heraus, immer und überall zu gelten. Deshalb gibt es auch keine Opfer und Täter erster und zweiter Klasse. Und deshalb müssen wir überall bestrebt sein, begangenes Unrecht aufzuarbeiten - selbst vor unserer eigenen Haustür und selbst, wenn es uns persönlich schmerzt."

Danke für diesen Satz. Besser kann man es nicht zusammenfassen.

Ich finde interessant, hier Texte zu lesen die wie aus 20 Jahre alten Lehrbüchern zu stammen scheinen. Interessant ist auch alle die solches Vokabular benutzen in irgendeiner Art versuchen das Thema STASI zu verdrängen. Und dann noch der Knaller:
@zeigefinger
Haaallo jemand zu Hause bei Dir?! Das ist ja wohl die absolute Krönung! Zitat:

“ Uebrigens bin ich schon ganz verwirrt. Ich glaube schon bald, ich habe nicht in der DDR gelebt, denn ich habe noch keine Akte von mir finden koennen, weder als Opfer noch als Taeter, obwohl ich viele Jahre im Ausland taetig war und nicht nur im Sozialistischen.“ Zitatende. Du willst uns entweder alle verars*** oder Du bist einfach nur doof. Nen Reisekader ohne Akte hat es nicht gegeben. Aber die schicken die Akten nicht zu, da muss man hinfahren. Also erst ankucken und dann reden wir weiter.


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daguckste,was? 24-01-10 | 12:20
Herr Reichel weiß schon warum er sich unter anderen Gründen verabschiedet hat, weil er nicht wollte, dass das hier passiert.

Und, ok er war bei der Stasi, na und? Wissen sie mst, was er berichtet hat? Hat er andere Menschen verpfiffen?
Unter welchen Umständen er das getan hat?
Er wurde vielleicht wie viele andere auch gezwungen, weil er sonst sein Studium hätte aufgeben müssen. Das ist KEIN Verbrechen. Das war damals normal, das sollten sie auch mal sehen.

Es war normal.

Heute erscheint uns das natürlich komisch aber es war einfach so. UND wenn er nix schlimmes gemacht hat, außer das er vielleicht erzählt hat, ja der hat da eine Kaffe getrunken und hat diesen Studienplatz belegt oder was weiß ich ist das nichts wirklich schlimmes. Mußmaßliche Täter werden heute auch abgehört. Das ist zwar ein bisschen was anderes, aber was, wenn sie keine Täter sind?

MfG daguckstewas
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lux veritatis 24-01-10 | 11:47
Lieber mst,

vielen Dank für die Antwort. In der Tat muss die nun hoffentlich erfolgende Aufarbeitung des Unrechts in der DDR wesentlich weiter gefasst werden. Die Stasi verstand sich schließlich selbst als "Schild und Schwert der Partei" und war somit "nur" ausführendes Organ dieses totalitären Staates, der von der SED, die sich heute nach mehreren Umbenennungen Die Linke nennt, gesteuert wurde.

Eine Feststellung, die aber an der Schuld und Verantwortung der Täter von damals rein gar nichts ändert. Wenn in einer großen überregional erscheinenden Tageszeitung, die die meisten wohl nicht zum vermeintlichen "Aufklärungskommando" zählen würden, über Herrn Reichel geschrieben steht, „er zeigte auch keine moralischen Bedenken, Informationen zu Personen und Sachverhalten mitzuteilen“, dann sagt dies schon eine Menge über den (hoffentlich inzwischen gewandelten) Charakter des Betreffenden aus. Vor dem Hintergrund seines 20-jährigen Schweigens und des bis dato noch immer nicht erfolgten Schuldeingeständnisses ist er deshalb für mich als Vertreter der Bürger dieser Stadt zu Recht nicht mehr haltbar.

@ Heike Jacobs

Liebe Frau Jacobs,

bitte entschuldigen Sie die nun folgende Polemik, aber Ihre nun schon zum wiederholten Male erscheinenden Beiträge aus der dialektischen Mottenkiste der Akademie für Staat und Recht können nun wirklich nicht unwidersprochen stehen bleiben. In der Tat hat unsere Stadt große und wichtige Probleme, die es zu lösen gilt. Dennoch besteht zwischen der nun endlich erfolgenden Aufarbeitung begangenen Unrechts, die in weiten Teilen nur Dank der Berichterstattung der Medien ins Rollen gekommen ist, und der Lösung dieser Probleme kein Widerspruch. Es ist daher schon mehr als bezeichnend, wenn gerade sie sich als Vertreterin einer Partei, die sich in diesem Zusammenhang gern als Sachwalterin der Menschenrechte geriert, in dieser Art und Weise äußern. In jedem Januar stehen Tausende Ihrer Parteimitglieder am Grab von "Rosa und Karl" (die übrigens gegen einen demokratischen Staat geputscht haben), fordern die Freilassung des angeblichen schwarzen Bürgerrechtlers Mumia Abu Jamal (der übrigens rechtskräftig als Polizistenmörder verurteilt ist) oder prangern die Menschenrechtssituation in irgendeinem Land der Welt an (außer natürlich in den sozialistisch regierten) - nur zum eigenen Unrecht wollen sie sich seit 20 Jahren nicht bekennen. Solch eine Schizophrenie ist kaum zu ertragen.

Noch einmal für Sie zum Mitschreiben: Die Menschenrechte sind universell und unteilbar. Sie haben aus unserem freiheitlich-demokratischen Verständnis heraus, immer und überall zu gelten. Deshalb gibt es auch keine Opfer und Täter erster und zweiter Klasse. Und deshalb müssen wir überall bestrebt sein, begangenes Unrecht aufzuarbeiten - selbst vor unserer eigenen Haustür und selbst, wenn es uns persönlich schmerzt.

Herzlichst
Ihr
lux veritatis
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mst 24-01-10 | 09:54
lieber lux,
ich denke nicht, das die legitimierte information und berichterstattung der medien darin bestehen sollte, eine person bloßzustellen, die ihre fehler erkannt hat und einer eben solchen öffentlichen anprangerung entgehen wollte. herr reichel hat am beispiel stieger zum zweiten mal eindrucksvoll gesehen, welch feindsinniges klima selbst 20 jahre nach der einführung der freiheit in dieser gesellschaft noch herrscht. er wusste, dass seine politische aktivität damit beendet ist, hat sie selbst niedergelegt und andere gründe genannt, um all jenen verurteilern damit zu entgehen. damit wäre auch 3. beantwortet...
des weiteren wollte ich nicht vergleichen, sondern eine vollständige offenlegung aller vertöße und schlechter gewohnheiten unserer svv - vertreter, damit ich selbst urteilen kann, wer mich repräsentieren darf und wer nicht.
wo da die grenze gezogen werden soll, möchte mir bitte nochmal jemand erklären. was ist mit den leuten, die in der armee, bei der polizei, in der justiz waren? gehören doch sicherlich auch zum unterdrückungsapparat...
dass herr reichel für die stasi gearbeitet hat war schlecht, vielleicht hätte er nicht in die svv gehen sollen, aber wie er hier beschimpft wird, obwohl er selbst die reißleine zog, ist nicht in ordnung
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daguckste,was? 24-01-10 | 09:02
Man muss sich auch mal fragen warum gewisse Leute sich nicht outen. Haben sie nicht den Mum? Angst davor? Ja das haben sie! Angst! Bei dem politischem Klima das in der Stadt herrscht und auch im ganzem Land, hat man Angst sich zu outen.
Es wird sich auf einen gestürtzt, man wird niedergetreten bis zum geht nicht mehr. Ich möchte die Presse und auch gewise andere Leute einfach mal bitten, daran zu denken, dass hinter dieser Person nicht nur auch ein Mensch, der wie jeder andere Fehler macht, steht, sondern auch eine Familie, diese damit auch in den Dreck ziehen.

Es ist übrigens auch ein Unterschied ob man damal freiwillig diese Tätigkeit annahm, wie viele, aus Überzeugung in den Staat, wie auch heute, oder ob man mehr oder weniger gezwungen wurde, weil man sonst vielleicht seinen Studienplatz etc. verloren hätte. Hut ab vor denen die das in Kauf nahmen.
Das kann man zwar heute nicht mehr nachvollzeihen, jedoch ob der IM-Mann anderen mit seinen Äußerungen schlechtes getan hat, oder nicht. Und das ist meines Erachtens in dem Fall Reichel nicht so, er ist doch schließlich schon zweimal durch die Beamtenprüfung gekommen, sie haben ihn also so eingeschätzt, dass er niemandem geschadet hat, und für den Staat tragbar ist.
Und ich möchte hier noch einmal die Überzeugung der Leute von damlas in Erinnerung rufen. Viele, nicht nur aus der heutigen Spd, sondern auch cdu und anderen (wie zum Beispiel unsere OB) waren in der SED tätig, aus Überzeugung. Das ist menschlich liebe Leute! Und für einen Fehler vor zwanzig Jahren der in gewisser Weise manschlich war, sollen sie heute bestraft werden? und die Familien gleich mit, die nix dafür können?
Weil eine Hetzjagd auf sie statt findet? Wofürt denn das hin? Zu einem vernünftigem Umgang mit dem Thema? Nie im Leben!

Sie müssen unterscheiden ob der jenige etwas getan hat, oder doch niemanden "verraten" hat.

Im übrigem findet das hier doch sowie so nur statt, um unserem Gegener, liebe CDU-Genossen, der SPD und den anderen zu schaden.

UND vielleicht hat Herr Reichel ja sein Mandat nicht NUR deshalb aufgegeben.

Auch möchte ich noch sagen, sicher haben sie recht, er hätte es füher sagen müssen, aber wann ist der richtige Zeitpukt? nie! und bei dem Klima...
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Christian Döring 23-01-10 | 22:54
Frau JaCobs
Thema verfehlt: Der Mann war vor 20 Jahren bei der Stasi und hat heute gelogen. Ist das der ideale Volksvertreter?
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Ute Arndt-Hering 23-01-10 | 22:15
Was wir erleben, sind die tragischen Folgen eines repressiven Systems,einer Ideologie,
die für ihre Installation auf deutschem Boden, das komplette Leben der ihr Unterworfenen beanspruchte. Nun erleben wir menschliche Tragödien- die der Täter.Was für ein Elend !

Ausgelöst, durch die machtstrategische Entscheidung des MP - 20 Jahre danach, mit den Vertretern dieser Ideologie eine Koalition zu bilden- stehen die Opfer, die Traumatisierten dieses Systems auf und fangen laut an zu schreien: Zumutung! Unerträglich ! Nie wieder ! Nicht mit uns!( Montagsdemo, nächste am 25.1. = Aufschrei, Protest-Mahnung,Erinnerung, eine therapeutische Notwendigkeit für alle, die gelitten haben)
20 Jahre danach- diese Zeit war wohl nötig und ist historisch gesehen ein Zeitabschnit, den schon die Generation vor uns brauchte, um eine kollektive Erinnerungs-und Bewältigungsleistung , ausgelöst durch die Frage an die eigenen Eltern: Wo warst du und was hast du gewusst ? in Gang zu setzen.Das ist also auch eine historische Chance.Die Opfer haben inzwischen eine angemessene Distanz zu dem Trauma des millionenfach erlebten Autoritätsmissbrachs, der Entmündigung ,der Gefangenschaft, der Angst, der Knechtschaft , des Verrats , der Manipulation und der Zersetzung, der sie unterworfen waren. Repression erzeugt Duckmäuser und Feiglinge - überall und zu jeder Zeit. Diese Ideologie ist leider nicht tot. Sie gebiert, wo sie sich einnistet Tyrannei . Sie ist eine Selbsterlösungslehre, deren Gott die "praktische Vernunft" , alles unterworfen werden muss. Gepaart mit einer materialistisch- atheistischen Weltsicht ist ,kleidet sich diese Ideologie neuerdings in das Gewand des Utilitarismus, der jedwede Lebensoption nach der Frage"Was nützt?" selektiert. Diese an Vermessenheit nicht mehr zu überbietende Ideologie benutzt Menschen, erzieht zu Robotern, ist eine Gefahr für die Freiheit, verleugnet jene Fundamente, auf denen Werte wachsen und verhindert so die Menschwerdung jedes Einzelnen und damit die Gemeinschaft.
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Ute Arndt-Hering 23-01-10 | 22:00
Was wir erleben, sind die tragischen Folgen eines repressiven Systems,einer Ideologie, die für ihre Installation auf deutschem Boden,das komplette Leben der ihr Unterworfenen beanspruchte. Nun erleben wir menschliche Tragödie- die der Täter. Was für ein Elend !
Ausgelöst, durch die machtstrategische Entscheidung des MP,20 Jahre danach mit den Vertretern dieser Ideologie eine Koalition zu bilden- stehen die Opfer, die Traumatisierten dieses Systems auf und fangen laut an zu schreien: Zumutung! Unerträglich ! Nie wieder ! Nicht mit uns!( Montagsdemo, nächste am 25.1. = Aufschrei, Protest-Mahnung,Erinnerung, eine therapeutische Notwendigkeit für alle, die gelitten haben)
20 Jahre danach- diese Zeit war wohl nötig und ist historisch gesehen ein Zeitabschnit, den schon die Generation vor uns brauchte, um eine kollektive Erinnerungs-und Bewältigungsleistung , ausgelöst durch die Frage an die eigenen Eltern: Wo warst du und was hast du gewusst ? in Gang zu setzen.Das ist also auch eine historische Chance.Die Opfer haben inzwischen eine angemessene Distanz zu dem Trauma des millionenfach erlebten Autoritätsmissbrachs, der Entmündigung ,der Gefangenschaft, der Angst, der Knechtschaft , des Verrats , der Manipulation und der Zersetzung, der sie unterworfen waren. Repression erzeugt Duckmäuser und Feiglinge - überall und zu jeder Zeit. Diese Ideologie ist leider nicht tot. Sie gebiert, wo sie sich einnistet Tyrannei . Sie ist eine Selbsterlösungslehre, deren Gott die "praktische Vernunft" , alles unterworfen werden muss. Gepaart mit einer materialistisch- atheistischen Weltsicht,kleidet sich diese Ideologie neuerdings in das Gewand des Utilitarismus, der jedwede Lebensoption nach der Frage"Was nützt?"(das größte Glück der größten Zahl) selektiert. Diese, an Vermessenheit kaum mehr zu überbietende Ideologie, benutzt Menschen, erzieht zu verlogenen Systemrobotern, ist eine Gefahr für die Freiheit, verleugnet jene Fundamente, auf denen Werte wachsen können und verhindert so die Menschwerdung jedes Einzelnen und damit echte, aufrichtige und wahrhaftige Gemeinschaft.
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