Regional Buchtipp der anderen Art: Nun wissen wir es aus berufenem Munde
Rubrik: Regional

Cover: VerlagNun wissen wir es aus berufenem Munde. In der DDR hat es keine flächendeckende Überwachung durch die Stasi gegeben. Auf Häftlinge der Staatssicherheit wurde kein psychischer Druck ausgeübt. Für Stasi-Mitarbeiter gab es keine Extra-Läden mit Westwaren. Alles Quatsch, so Generaloberst a.D. Großmann und Generalleutnant a.D. Schwanitz in ihrem Buch "Fragen an das MfS". Das Buch sei notwendig, weil beim Umgang mit der DDR die historische Wahrheit geleugnet werde. Auf gut 400 Seiten verteidigen die Ex-Funktionäre mit der Beantwortung von knapp 200 Fragen die Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit.



Die Fragen seien ihnen in Schulen, auf Foren und Hörsälen in den letzten Jahren gestellt worden, wie sie betonen. Großmann und Schwanitz waren Stellvertreter des Stasi-Ministers Mielke.


Erschienen ist das Buch im Februar für 17,95 Euro im Verlag edition Ost. Der Verlag gründete sich 1991 als Buchverlag und wurde bekannt durch Autoren wie Honecker, dem Generaloberst a.D. der NVA Baumgarten oder dem Hauptabteilungsleiter des MfS Günter Möller.  


Dieser Artikel wurde bereits 492 mal aufgerufen. / Erstellt am: 06.03.2010 - 18:41 Uhr

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