Sport Volleyball: Blau-Weiß mit bitterer Derbypleite
Rubrik: Sport

Der vorletzte Spieltag der Brandenburgliga hatte für den VfB und seinen Gegners so einiges zu bieten. Zum einen gingen die Teams in allen drei Spielen über die volle Distanz. Zum anderen gab es das dritte, diesmal denkwürdige Derby zwischen dem VfB Blau-Weiß und Gastgeber SfB 94.



Den ersten Durchgang im Ortsderby - in dem sich beide Teams noch abtasteten - sicherte sich knapp der VfB. Doch ab dem zweiten Satz erspielte sich der SfB klare Vorteile und nutzte die Schwächen der Blau-Weißen, vor allem in der Annahme eiskalt aus. Die Folge war der klare Gewinn des zweiten Durchganges. Ab Mitte des dritten Satzes musste der VfB ohne seinen Leistungsträger Manuel Aurich auskommen, der sich in einer Blockaktion verletzte und nicht weiterspielen konnte. Sven Förster übernahm seinen Part auf der Mittelblockposition. Nicht wenige sahen den VfB Blau-Weiß nach dem kurz darauf folgenden 1:2-Satzrückstand nun auf der Verliererstrasse. Doch war nach der nötigen Umstellung kein Bruch im Team von Erik Kipf zu spüren. Eher erwachte der Kampfgeist des erfahrenen Teams. Von nun an sahen die knapp 100 Zuschauer ein echtes Derby, so wie man es sich vorstellt. Es war alles dabei. Spielerische Klasse, lange Ballwechsel und großer kämpferischer Einsatz.  Der denkwürdige vierte Satz, ging mit 36:34 äußerst knapp an den VfB Blau-Weiß der somit wie in den zwei bisherigen Derbys den Entscheidungssatz erzwang. Der SfB ging sogleich in Führung ohne sich jedoch absetzen zu können. Beide gleichwertigen Teams näherten sich dem Satzende der ebenfalls an Spannung kaum zu überbieten war. Schließlich endete das bisher beste Derby mit einen äußerst knappen 15:13-Sieg für den SfB 94, der somit weiter die Chance auf den Landesmeistertitel hat.

 

 

Kurz darauf ging es für den VfB darum, sich den sechsten Tabellenlatz zu sichern. Die WSG Buckow hat nach gutem Saisonbeginn immer weiter an Boden verloren und ist vom vierten auf den siebenten Platz abgerutscht. Weiterhin ohne Mittelblocker Aurich wollte der VfB an die gute Leistung vom Spiel zuvor anknüpfen. Dank eines guten Beginns war der erste Satz auch schnell gewonnen. Doch beide Teams, die mit nur sieben Spielern antraten, hatten in den vorherigen Spielen viel Kraft gelassen. Doch war beiden Teams die Bedeutung des Spiels bewusst. Der Verlierer wird vermutlich bis nach der Saison um den Klassenverbleib zittern müssen. So kämpften beide Teams gegeneinander aber auch gegen ihre eigenen körperlichen wie mentalen Grenzen. Wie in den Spielen zuvor endete schließlich auch das dritte Spiel des Tages im fünften Satz. Dem VfB gelang es schließlich fünf Matchbälle abzuwehren und am Ende mit 19:17 den Satz und das Spiel erfolgreich zu beenden.

 

 

Blau-Weiß: E. Kipf, S. Förster, M. Plaschke, P. Lonau, B. Zimmermann, M. Aurich, G. Stobbe, A. Dames

 

SfB 94: Kapischke, Fraedrich, Paschen, Kausmann, Schuster, Woitalla, Abramow, Janke, Scholz, Pries, Dietze

Dieser Artikel wurde bereits 189 mal aufgerufen. / Erstellt am: 07.03.2010 - 14:01 Uhr

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SfB 94 07-03-10 | 15:42
SfB war einfach besser und sicherte sich so den Sieg...wir Fans sind meiner Meinung nach auch nicht zu verachten da wir da ordentlich stimmung gemacht haben im gegensatz zu blau weiß...SfB 94 for ever number one
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