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Referenzen
Bei einer Referenz geht es darum, dass Sie jemanden benennen, der als Fürsprecher für Sie auftritt und
Sie für eine bestimmte Tätigkeit empfiehlt. Das darf natürlich kein naher Verwandter sein, der ganz begeistert von Ihnen ist,
ansonsten aber nicht gerade kompetent.
Geht es um Referenzen, heißt das oberste Gebot: Nur Autorität zählt.
Ihr zukünftiger Chef wünscht sich - wenn überhaupt -, jemanden benannt zu bekommen,
der selbst ein Profi ist und längere Zeit mit Ihnen zusammengearbeitet hat.
Es kann sich deshalb nur um Chefs oder andere Vorgesetzte handeln, in Ausnahmefällen um Personen mit öffentlicher
Autorität (vom Bürgermeister bis zum Pfarrer).
Die Frage ist natürlich: Kennen Sie solche von Personalfachleuten akzeptierten Personen?
Sind Sie sich deren Loyalität Ihnen gegenüber sicher, werden sie positive Auskünfte über Sie erteilen?
Haben Sie Zweifel, ob Sie jemanden um diesen Gefallen bitten können?
Es gibt nur ein Mittel, das herauszufinden:
Sprechen Sie potenzielle Referenzgeber an, klären Sie ab, was Sie über sich geschrieben haben wollen.
Übrigens: Falls Sie niemanden finden, ist das überhaupt nicht schlimm, denn die Bewertung von Referenzen
ist keineswegs eindeutig.
Sie werden zum Teil als "Imponiergehabe" interpretiert und deshalb nicht als Beurteilungsquelle herangezogen.
Personalchefs, die über einen Bewerber etwas herausfinden möchten, bevorzugen oft ihre eigenen Informationswege.
Sie verdächtigen den Bewerber und seine Referenzpersonen der Subjektivität.
Deshalb: Bieten Sie nur in besonderen Fällen, etwa in Führungsposition, von sich aus Referenzen an und achten
Sie darauf, dass Ihr Fürsprecher eine anerkannte Autorität ist.
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