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Erster Tag der Archäotechnica war ein voller Erfolg

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Landesmuseum

Erstellt: 20.08.2017 / 08:29 von ms/cg1

Mit dem ersten Veranstaltungstag der Archäotechnica im Pauli-Kloster sind die Organisatoren sehr zufrieden. "Bei strahlendem Sonnenschein kamen viele Besucher ins Museum, um sich in die Zeit der Slawen und Deutschen entführen zu lassen. Die interessierten Gäste konnten mit allen Sinnen in die mittelalterliche Lebenswelt eintauchen und sich so ein Bild machen, wie diese Welt ausgesehen haben könnte", kommentiert z.B. Michael Schneider vom Team des Landesmuseums. Der Klostergarten des Pauliklosters und des Archäologischen Landesmuseums verwandelte sich in einen Schauplatz der Vergangenheit.

Ein über 4 m hohes Modell einer Blide, einem Katapult oder Schleudergeschütz aus dem 12. Jahrhundert, welches zu Belagerungszwecken eingesetzt wurde, fand dabei große Aufmerksamkeit unter den Besuchern. Schneider: "Unter der fachkundigen Erläuterung und Vorführung durch den Verein Experimentum e.V. kam das Gerät auch zum Einsatz. Der jüdisch-arabische Reisende und Gewürzhändler Ibrahim ibn Jakub erklärte die Kontakte der arabischen Welt zu den Slawen und Deutschen. Die Anthropologin Dr. Bettina Jungklaus erläuterte anhand von menschlichen Skeletten aus dem slawischen Mittelalter die Slawenforschung aus anthropologischer Perspektive. Auch die Mode der Zeit sollte nicht zu kurz kommen. Die Archäotechnikerin Frau Sylvia Crumbach veranschaulichte mit Hilfe von Wolle, Garn und einem Gewichtswebstuhl, Themen rund um die Textilherstellung, die Webtechniken und die Kleidung bei den Westslawen und ihren Nachbarn. Kampferprobt und gut gerüstet waren die Mitglieder der Familie des Boteo und weiterer ottonenzeitlicher Krieger, welche nach den Abbildungen der Aachener Elfenbeinsitula, Bekleidung und Bewaffnung darstellten."

Die Gruppe um Philipp Herzog rekonstruierte und demonstrierte textile Rüstungselemente. Die Schmiedekunst der Slawen und der Deutschen wurde sehr anschaulich von Robert Seiler und dem Archäotechniker Frank Trommer vorgeführt. Sowohl beim Damaststahlschmieden als auch beim Herstellen einer Axt in einer so genannten Bodenesse. Neben der Gruppe Kaptorga, die mit einem mächtigen slawischen Fürsten und seiner baltischen Gattin Hof hielten, waren noch weitere Vereine wie die Interessengemeinschaft zur Nachempfindung des hohen Mittelalters, das ATZ Welzow und Snorri Varnarsson mit Mitgliedern des Förderkreises Museumsdorf Düppel vertreten, die den ersten Tag der Archäotechnica unterstützten.

Tipp: Am heutigen Sonntag gibt es noch einmal im Archäologischen Landesmuseum im Paulikloster die Möglichkeit, auf der Archäotechnica in das Mittelalter mit all seinen Facetten abzutauchen. Geöffnet ist von 10 bis 17 Uhr. Eintritt: 5 €, erm. 3,50 €, Familien 10 €,Kinder unter 10 Jahren frei.

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Bilder


  • Foto: BLDAM

  • Foto: BLDAM

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