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Budick/Martius: "Ortsteile von der Verwaltung abgehängt – zu ´Miniöffnungszeiten der Ortsteilverwaltung in Kirchmöser"

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Politik

Erstellt: 25.10.2017 / 16:43 von Stadtpolitik

Die Plauer Ortsvorsteherin Dr. Lieselotte Martius und die Kirchmöseraner Ortsvorsteherin Ines Budick haben folgende Erklärung veröffentlicht: "Schön, dass wenigstens die Vertreter der Presse über wichtige Vorgänge in der Stadt Brandenburg an der Havel informiert werden und diese dann auch in ihren Medien verbreiten. So können wir Ortsvorsteher wenigstens auf dem gleichen Informationsstand sein, wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger. Darüber sind wir sehr froh, was sollen wir mit zu viel Vorlauf auch anfangen? Das würde uns doch sehr belasten in unserer Arbeit, uns um Schlaglöcher und illegale Müllentsorgung zu kümmern." 

Weiter heißt es: "Was bleibt uns Ortsvorstehern denn an Aufgaben in unserem Ortsteil? Über die Jahre wurde unsere Amtsfunktion immer weiter abgewickelt, genau so, wie die Rathäuser, die Bibliotheken, die Ortsteilverwaltungen. Aus einem Bürgerhaus wird eine Brauerei, aus einem Informationszentrum ein Dokumentenlager, aus einem Industrielehrpfad ein … was auch immer. Was kommt als nächstes, die Schließung der Freiwilligen Feuerwehren?

Über die Kreisgebietsreform und den Verlust der Kreisfreiheit wurde und wird diskutiert und protestiert. Die „Reformation“ der Ortsteile erfolgt schon seit geraumer Zeit für die eine Seite erfolgreich, für die betroffenen Bürger verbunden mit Problemen, wie langen Wegen, erhöhtem Zeitaufwand und dem Verlust von Information und Ansprechpartnern. Wir fordern vom Land kurze Wege und entschließen uns gleichzeitig die Wege für die Bürger zu verlängern und zu erschweren.

Warum werden die Probleme, die es gibt, nicht mit den gewählten Ortsvorstehern diskutiert und nach einer für beide Seiten annehmbaren Lösung gesucht? Haben die Verwaltungsbeamten der Stadt Brandenburg an der Havel Angst, vor unbequemen Fragen oder Forderungen, die anfänglich einen höheren Aufwand erfordern, aber im Ergebnis die Zufriedenheit der Menschen erhöhen?

Es muss annehmbare Alternativen geben, um auch den Bürgerinnen und Bürgern in den Ortsteilen zu signalisieren: Auch Ihr seid ein der Stadt Brandenburg an der Havel und wir nehmen Eure Probleme und Bedürfnisse ernst. Warum wird nicht darüber nachgedacht, einen männlichen Verwaltungsbeamten in die Ortsteilverwaltung zu setzen? Oder statt einer zwei Mitarbeiterinnen? Uns Ortsvorstehern war bislang nichts von tätlichen oder verbalen Übergriffen bekannt. Diese Nachricht hätte sich schnell in den Ortsteilen verbreitet und hätte zu gemeinsamen Lösungsansätzen geführt. Aber einfach „dicht machen“???

Der Unmut der Plauer und Kirchmöseraner ist groß. Hier leben ca. 7000 Einwohner. Die meisten pendeln schon zur Arbeit, weil das Industriegebiet Kirchmöser nicht weiter entwickelt wurde und es zu keiner wesentlichen Mehrung von Arbeitsplätzen gekommen ist. Viele bringen ihre Kinder mit dem Auto zur KITA oder zur Schule, weil der öffentliche Personenverkehr zu selten fährt und ein Schulverkehr von der Stadtverwaltung abgelehnt wurde. Und der größte Teil unserer Einwohner ist laut Statistik ´überaltert´ und kann sowieso zusehen, wie sie zurecht kommen.

Die Verwaltungen der anderen Ortsteile wurden in den letzten Jahren still und heimlich abgewickelt. Kirchmöser und Plaue waren die letzten standhaften Bastionen. Mit einer Hinterzimmerentscheidung wird die Bevölkerung vor vollendete Tatsachen gestellt.

Es gab den Antrag aus der Stadtverordnetenversammlung einen Verwaltungsbus zu installieren, der alle Ortsteile bedient und die nötigsten administrativen Aufgaben übernimmt. Dazu sollte der Bus auch rollende Bibliothek werden. Warum wurde dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt? Wir sollten gemeinsam von dem Pfad „Das geht nicht“ auf die Straße „Wir suchen nach Lösungen“ abbiegen. Ansonsten ist vielleicht in absehbarer Zeit diese Meldung in den Medien: der Kämmerer findet neue Möglichkeit der Haushaltskonsolidierung: ´Die Abschaffung der Ortsvorsteher und der Einwohner in den Ortsteilen´.

Ines Budick
Ortsvorsteherin Kirchmöser

Dr. Lieselotte Martius
Ortsvorsteherin Plaue"


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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Kommentare (1)

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Pawel schrieb um 10:49 Uhr am 26.10.2017:

Da stellt sich folgende Frage: Sind die Verwaltungen für den Bürger da oder umgekehrt? Wir bezahlen diese kommunale Aufgabe mit unseren Steuergeldern. Da kann es wirklich nicht sein, wie hier beschrieben, dass Ortsteilverwaltungen peu a peu auf Null gefahren werden und die Einwohner der Ortsteile mit ihren Problemen direkt zur Stadtverwaltung fahren müssen!
Und wer acht Stunden arbeitet und womöglich pendeln muss, der hat keinen Bock mehr, mit seinem Anliegen beim Stadtsowjet vorzufahren, zumal bei dieser Verkehrssituation.
Liebe Stadtoberen, Brandenburg ist nicht nur die Innenstadt, seht zu, dass dieses Problem schnellstmöglich gelöst wird, ohne Wahlkampf, ohne Schnickschnack! Die Räumlichkeiten für die Bürgerbüros werden ja noch vorhanden sein. Und die Mitarbeiter, die die Bürger betreuten, werden sicherlich auch noch da sein. Und falls es zu Überforderungserscheinungen kommen sollte (dieses Phänomen breitet sich in heutiger Zeit stark aus!), dann stellt neue Mitarbeiter ein!
Oder soll Brandenburg an der Havel ein Riesenflächendorf werden???