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Leserbrief: Besoldungsgesetz-A13/E13 für Alle! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!?

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Leserbriefe

Erstellt: 06.11.2017 / 16:30 von Heidi Hauffe

Wie sieht es aus mit der Wertschätzung der Arbeit aller Lehrkräfte? Zu einer offenen Mitgliederversammlung unter diesem Motto hatte kürzlich der GEW Kreisvorstand Brandenburg an der Havel in die Aula der Nicolaischule eingeladen. Die Kreisvorsitzende, Bärbel Merx, eröffnete unsere gut besuchte Veranstaltung. Als Gast konnten wir den GEW Landesvorsitzenden, Günther Fuchs, begrüßen. Zur Moderation der geplanten Podiumsdiskussion hatte sich Andrew Karpinski, der stellvertretende Vorsitzende des Personalrates beim Schulamt Brandenburg und GEW Kreisvorsitzende des KV Potsdam, bereit erklärt.

Da die bildungspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen ihre Teilnahme leider nicht realisieren konnten, war es schon recht ungewöhnlich, eine „Podiumsdiskussion ohne Podiumsgäste“ (so Andrew) zu moderieren.

Aber die anderthalbstündige Gesprächsrunde verlief trotzdem sehr konstruktiv. Einer ausführlichen Beschreibung der Faktenlage durch den Landesvorsitzenden beginnend in den 90´er Jahren bis hin zur aktuellen Situation, schloss sich eine intensive Diskussion an. Rund 35 Kolleginnen und Kollegen, nicht nur aus den Grundschulen, stimmten den Worten von Günter Fuchs zu. Er meinte nämlich

„Wir brauchen den Frust, um weiter erfolgreich zu sein“ und verglich die Situation der Grundschullehrkräfte, welche ja aus der A13/E13 ausgekoppelt wurden, mit dem Trojanischen Pferd. „Wir sitzen da drin und müssen uns jetzt aufmachen“.

Nach GEW Sicht hätten die Grundschullehrkräfte als erste per Besoldungsgesetz angehoben werden sollen, nur leider gab es von Seiten der Landesregierung in dieser Richtung keine Bewegung. Jetzt wird weiter verhandelt. Wenn bis Ende November kein akzeptables Angebot der Regierung vorliegt, muss der Protest auf die Straße getragen werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass nach dem erfolgreichen Kampf um die Einkommensgerechtigkeit die Grundschullehrkräfte durch die Landesregierung weiterhin abgekoppelt werden.

Wir bleiben am Ball und werden wie gewohnt bei anstehenden Protestaktionen in Potsdam unsere Mitglieder und Sympathisanten zur Teilnahme aufrufen.

Für den GEW KV Brandenburg an der Havel

Heidi Hauffe
stellvertretende Vorsitzende

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Bitte beachten: Meldungen in der Rubrik "Leserbriefe" geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sie sind ein persönlicher Text des jeweiligen Verfassers. Einsendungen sind unter [info@meetingpoint-brandenburg.de] möglich.


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Kommentare (8)

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E13 schrieb um 08:12 Uhr am 07.11.2017:

Schrieb ich vergleichbare Berufe? Ja, doch, ich schrieb vergleichbare Berufe. Ein dreifach Hoch auf unsere Kinder"gärtner"! Ich hätte meiner Grundschullehrerin auch mind. E13 gegeben. Schon, weil sie mich ausbilden durfte.

PS schrieb um 05:37 Uhr am 07.11.2017:

E 13 schreibt: " Trotzdem ist es deutlich mehr als in vergleichbaren Tätigkeiten."

Recht haste! Warum verdient ein Chirurg mehr als ein Fleischer, warum der Pilot mehr als der Busfahrer, warum der Bürgermeister mehr als seine Angestellten ....?

"Entweder alle oder keiner. Ich bin für alle."

O,o, E 13 , wie sag' ich's meinem Kind ??? ;-)

BRBler schrieb um 23:13 Uhr am 06.11.2017:

E13 Du hast recht, da bin ich mit meinem Wurstfinger abgerutscht --> es sing 15 Jahre.

"Trotzdem ist es deutlich mehr als in vergleichbaren Tätigkeiten."
Welche Tätigkeiten sind damit vergleichbar? Du hast HartzIV Angesprochen ist das deiner Meinung nach die gleiche Tätigkeit? Sicher verdienen Lehrer ab Stufe 2 oder 3 überdurchnittlich aber der Durchschnitt hat halt auch keinen Master-Abschluss.

Dann werde doch auch Lehrer, wenn das so der geile Beruf ist. Ich würde das für die Kohle nicht machen wollen.

hgh schrieb um 22:24 Uhr am 06.11.2017:

Die Kommentare hier sind teilweise gruselig. Es geht hier um die Ausbildung des Wichtigsten was wir im Leben haben: unsere Kinder. Lehrer geben sehr viel von sich selber preis und stecken auch neben der schulischen Arbeit viel außerschulische und ehrenamtliche Tätigkeit in unsere Kinder. Da sollte man wenigstens finanziell keine Sorgen haben müssen. Aber anstatt hier Seite an Seite zu stehen, sind einige durch und durch vom Neid zerfressen. Wahre Vorbilder!

E13 schrieb um 22:11 Uhr am 06.11.2017:

Stufe 5 erreicht man nach 15 Jahren. 4 nach 10 Jahren. Stimmt. Ist ziemlich lang. Trotzdem ist es deutlich mehr als in vergleichbaren Tätigkeiten.

BRBler schrieb um 21:38 Uhr am 06.11.2017:

Hallo E13,

ein Lehrer hat 3 Jahre Abitur, 5 Jahre Studium und 2 Jahre Referendariat hinter sich. Das heißt erst dann ist die Qualifikation erreicht.

Dann bekommt man keine 5100€, sondern eher 3200 (1900 netto) und nach ca. 25 Jahren dann die 5177 (2800 netto). 5200-2800= 2.400 an Abgaben, damit wird auch die "HartzIV-Oma" unterstützt.

Ich mag zwar die knallrote Frau Hauffe nicht, aber du bist auch nur neidisch. Woanders verdient man sicherlich schlechter, aber teilweise verdient man mit einer Ausbildung und Möglichkeit auf ein finanziertes Studium auch besser. (ZF)

tim schrieb um 19:34 Uhr am 06.11.2017:

Oh man, A13 für diesen Arbeit? Oh man A7 reicht da vollkommen.

e13 schrieb um 18:01 Uhr am 06.11.2017:

E13 sind "nur" 5177.75 € Brutto in der letzten Entgeldstufe.
Auch in der Grundschule.
Da muss eine HartzIV-Oma lange für stricken.
Irgendwas läuft hier schief im Staate Dänemark.
Jahres-Brutto bei E13: 64721.88 €
Entweder alle oder keiner. Ich bin für alle.