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Förster: "Fehler sind korrigierbar!"

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Politik

Erstellt: 06.02.2018 / 11:53 von Stadtpolitik

Alfredo Förster (SPD) erklärt: "Im Brandenburger Stadtteil Hohenstücken verzeichnen wir, alle Wohnungsunternehmen zusammen betrachtet, einen Leerstand von 23 %. Das konnte man kürzlich auch aus der Presse erfahren. Deshalb will man in den nächsten Jahren weitere 1000 Wohneinheiten vom Markt nehmen, oder zu Deutsch: abreißen. Verschenken kann/will man sie nicht. Die stadteigene Wobra packt auch dieses Mal die größte Abriss-Birne aus."

Weiter heißt es: "Sie möchte in den nächsten Jahren grob 2/3 ihres heutigen Hohenstücker Bestandes durch Abriss beseitigen. Danach geht es ihr und den Menschen, die in diesen Wohnungen einst lebten, wieder besser, glaubt sie.

Ob dies am Umzugsverhalten vieler Mieter oder den hohen Leerständen im dortigen Kiez, der dann im Wesentlichen von den Unternehmen WBG und TAG zu schultern ist, etwas ändern wird, ist fraglich.

Denn schon ein kurzer Vergleich der Luftbilder dieses Stadtteils aus dem Jahre 1990 und 2017, also der Fotos von „Einst und Jetzt“, lassen den Schweizer Käse erkennen, den uns die Stadtabrissplaner dort bisher hinterlassen haben. Anders ausgedrückt: vom Image Hohenstückens, als einst modernster Stadtteil ist heute nur noch wenig bis gar nichts übrig geblieben. Doch das kann man, wie so Vieles, mit dem entsprechenden politischen Willen auch wieder ändern.

Dass aus demographischen Gründen ein ähnlicher Handlungsbedarf für den ältesten Neubau-Stadtteil in Brandenburg-Nord entstehen könnte, war lange bekannt. Hier lebt die Bevölkerung mit dem höchsten Altersdurchschnitt in unserer Stadt. Ob es den Stadtplanern schnell genug gelingt, möglichst viele junge Menschen und Familien für diesen Stadtteil zu begeistern und dort dauerhaft anzusiedeln, bleibt abzuwarten.

Die dazu erforderlichen attraktiven Wohnungsangebote zu bezahlbaren Mieten bilden immer nur eine Säule, wenn es um die Stabilisierung der Wohnbevölkerung einzelner Stadtteile und Ortslagen geht. Ein zukunftsorientierter, auch dem Klimawandel gerecht werdender Stadtumbau muss auch die Außenbereiche derartiger Wohnsiedlungen ständig im Blick behalten. Die künftigen Investitionen in einer Grünachse im Stadtteil Nord sowie eine dortige Neugestaltung der Uferzone am Silokanal zielen in die richtige Richtung und werten die Wohnlage beispielgebend auf.

Anders im Stadtteil Hohenstücken. Hier finden wir weder ein landschaftlich reizvolles Kleinod wie den Marienberg, noch eine Wasserstraße in der unmittelbaren Umgebung. Dort gibt es – fragt man die Bürger – allenfalls günstige Wohnungen in Plattenbauten.

An einigen wenigen dieser Gebäude plant die stadteigene WOBRA nun den Anbau von Fahrstühlen. Zu Tiemann`s Zeiten sagten uns die Stadtoberen, dass dies nicht geht. Das nun einsetzende Umdenken sollte uns deshalb froh stimmen. Bis zum Mut aller in Hohenstücken engagierten Akteure des Brandenburger Wohnungsmarkts zu architektonisch außergewöhnlichen, z.B. stufenweisen Rück- und Umbaumaßnahmen ist es nun vielleicht auch nicht mehr weit. Für parkänhnliche Landschaften, an Stelle der jetzigen Unkrautwiesen oder gar große, kostenlose WLAN Bereiche bzw. die schnellsten Internetverbindungen im gesamten Ort, könnte die Stadt sorgen.

Als Fazit bleibt: In der Stadt Brandenburg an der Havel fehlt nicht nur ein neuer Oberbürgermeister. Sinnvoll wäre ebenfalls die seit Jahren geforderte Einstellung eines politisch unabhängigen, kompetenten Stadtarchitekten. Bisher fand die Stadtverwaltung keinen geeigneten Bewerber oder wollte es nicht. Doch gerade die äußeren Stadtteile Brandenburgs verdienen in den nächsten Jahren aus politischer wie sozialer Sicht deutlich mehr Aufmerksamkeit. Für Hohenstücken kann beispielsweise bereits heute damit begonnen werden, parallel mit dem Beginn der neuen Abrisswelle, die Aufwertungsmaßnahmen für die alten und neu entstehenden Brachflächen durchzuführen.

Ob der „alte“ CDU-Bürgermeister oder der parteilose Herausforderer, Jan van Lessen, für die Bewältigung dieser Aufgaben der bessere OB-Kandidat ist, wird der Wähler in Kürze entscheiden.

Ich habe mich bereits entschieden, bleibe optimistisch und denke - ganz im Sinne des britischen Philosophen Karl Popper – das der „Vorzug der Demokratie ist, dass ihre Fehler korrigierbar sind, ...“ Alfredo Förster, SPD


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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Kommentare (25)

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Quertreiber schrieb um 18:49 Uhr am 08.02.2018:

@ Otto

Volle Zustimmung.! Parteisoldaten und Mitläufer die sich von einer Mitgliedschaft in einer Partei Vorteile und/oder persönlichen Bedeutungsgewinn versprechen, zerrütten das Vertrauen der Wähler in die Funktionsfähigkeit einer repräsentativen parlamentarischen Demokratie. Da diese letztlich die Mandatsträger nur mit der Fiktion einer Interessenvertretung für ihre Wähler ausstatten kann.

Partei unabhängige Kandidaten für die Wahl in ein öffentliches Amt bilden häufig die besseren Kandidaten um im größtmöglichen Umfang die Interessen des Gemeinwesens verfolgen zu können. Das passt den Parteisoldaten nicht, sie sollten aber die "rote Karte" vom Wähler gezeigt bekommen

Nachtwolf schrieb um 16:56 Uhr am 08.02.2018:

Die Baustellen für Stadtpolitik in BRB werden durch Aufstellung von Kandidaten zum Amt des OB nicht geringer oder verschwinden durch Ankündigungen von irgendwelchen Handlungsoptionen. Entscheidend für das weitere Schicksal der Stadt und die Aufgaben die auf den OB zu kommen, werden seine Reaktionen auf "Unvorhergesehenes" sein müssen. Dazu braucht es Management Erfahrungen und soweit vorhanden solides juristisches Know How

Ein Kämmerer, der auf (keine Offizierslaufbahn in NVA oder BW) aber eine Lehre zum Bankkaufmann in einer Sparkasse zurück blicken kann, wird als OB keinen Juristen ersetzen können - umgekehrt schon eher. Die Stadt leidet unter Verfilzung von CDU mit alt SEDlern, ex Stasi Leuten und Micky Mouse AfDlern. Die Folgen sind: Inkompetenz, Vetternwirtschaft und die Besetzung von Verwaltungsjobs mit linientreuen Mitläufern. D. Tiemann gibt das Musterbeispiel für (alt) SED Reflexe ab. D. h. Versprechungen machen, Hoffnungen wecken. Staatsknete wird es richten. Ein blasser Bürokrat (und rhetorische Schlaftablette), der keine Wissens- und Erfahrungsexzellenz nachweisen kann, soll nach ihrer Idee .zum OB gewählt werden !!! .

Was in der Landschaft von Altparteien aus Wessieland so alles unterwegs ist um das Land Brandenburg mit Demokratie zu beglücken, hat sich bis ins Forum der Talk-Show von Anne Will herum gesprochen (S. 145) Kommentar von Bernd Fricke:

cg1 schrieb um 16:22 Uhr am 08.02.2018:

1 Kommentar entfernt. Verfasser zur Klärung angeschrieben.

Brennabor_2017 schrieb um 21:39 Uhr am 07.02.2018:

Theoretisch könnte man Herrn Förster zustimmen. Aber ben nur theoretisch. Als aus er Cottbuser Gegend zugezogener muss ich sagen, dass dort der Stadtrückbau in der Peripherie dank gutem Konzept relativ gut gelungen ist, ohne dass die Mietpreise explodiert wären. Hohenstücken ist nicht attraktiv und wird es auch nicht werden. Punkt! Die Wohnung stehen leer, weil sie keiner will, trotz niedriger Mieten. Deshalb Rückbauen (aber bitte mit Konzept!) und an attraktiven Standorten, wenn erforderlich, Wohnungsbau fördern. Das Wiederbeleben alter DDR-Neubaugebiete birgt eher die Gefahr von Ghettoisierung (siehe die Banlieus franz. Großstädte).

otto schrieb um 16:53 Uhr am 07.02.2018:

Vielleicht haben die "linken" Parteien keinen eigenen Kandidaten aufgestellt, weil die Bürger von alten Parteien mehr als den Kanal voll haben. Es dürften sich überhaupt keine Parteisoldaten zur Wahl stellen. Darunter wird CDU-Scheller hoffentlich auch noch zu leiden haben.

Wieviel Prozent haben CDU/CSU bei der BTW 2017 verloren? Waren es Acht Prozent oder mehr? Die SPD immerhin Fünf. Wohin das alles führt, kann man am neuen Gruselkabinett erkennen. Mit dem Lügner Schulz mit an der Spitze.

Schulze H. schrieb um 16:39 Uhr am 07.02.2018:

Der Beitrag von F. spricht einiges an,was geschehen müsste.
Meine Einlassung geht von der Tatsache aus,das jeder etwas geleistet hat.
Zur Stadtverwaltung:
-Personal ,was nicht mehr erwünscht war.
-Keine Kentisse über die neue Bürokratie (Steuern, Ausschreibungen,Vereinssatzungen usw.)
- Ehrenswerte Personen die den Aufgaben nicht gewachsen waren.
Zur Besetzung von Sclüsselpositionen ,die wichtig wären ist es nicht gekommen. Stadtbaudirektor (kein Jurist),zentrale Vergabestelle (kann Jurist sein) u.a..
Diese Schwäche wurde auch nicht in der Zeit (Tiemann) z.T. auf Grund arbeitsrechtlicher Gegebenheiten verändert.
Zu den Stadtverordneten:
- unterschiedliche Eignung
- Eingebunden in Partei Disziplin
- persönliche Interessen
- fehlende Redlichkeit ( Chat in der SPD, "wo blieb die Solidarität der anständigen Stadtverordneten und der Standesorganisationen)
Die bestehenden Probleme sind mehr oder weniger bekannt.
Lösungswege zum Teil an der Realität vorbei. Vorliegende Studien wurden nicht berücksichtigt.
Es wäre zur Zeit nötig die Stadverordneten neu zu wählen (Redlichkeit und Kompetenz) sind die Vorraussetzungen) die bisherigen Stadverordneten sollten sich fragen ob Sie noch die Bedingungen erfüllen.
Die Stadtverwaltung sollte ebenfalls prüfen wo Posten mit guten Fachleuten
Zu besetzen sind." Stadtbaudirektor"
Es sollte eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden die unter Berücksichtigung vorliegender Studien ( Töpfer Institut Potsdam-Norderstett-)
für Brandenburg ein Zukunft Projekt erarbeitet. Enthalten mus es die Umweltprobleme, Verkehr, Ansiedlung, Gestaltung,u.a.
Als alter Brandenburger wünsche ich einen Zukunftsorientierten Neuanfang
für unsere Schöne Stadt. H. Sch.

klotzambein schrieb um 14:30 Uhr am 07.02.2018:

@Luigi
Ich habe noch eine Geist- und Niveaulose Frage:
Warum haben diese drei Parteien (jvl Unterstützer) keinen eigenen Kandidaten.

Ach ja , ihre persönlichen Anfeindungen halte ich für Geist- und Niveaulos.
Mit besten Grüßen

Luigi schrieb um 13:28 Uhr am 07.02.2018:

@klotzambein
Ihre Kommentare sind sowas von kontraproduktiv und auch geist-und niveaulos. Ich habe auf keinem einzigen Wahlplakat ihres so angepriesenen "Hr. Scheller" irgendwo seine Parteizugehörigkeit sehen können. Also ist er im Prinzip "parteilos." Oder haben Sie Angst das endlich der ganze CDU-Filz abgewählt wird ?

M.Z. schrieb um 12:38 Uhr am 07.02.2018:

Hinter Lessen steht die SPD. Diese ist heutzutage unwählbar! Mit einem Helmut Schmidt (Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse) als Kandidaten hätte sogar ich die SPD gewählt.

klotzambein schrieb um 11:38 Uhr am 07.02.2018:

Hallo Herr Pogadl
Sicher ist es richtig den Bürger in Ruhe entscheiden zu lassen.
Aber , die Unterstützer-Parteien von jvl machen so als hätte jvl den Masterplan für alles schon in der Tasche.
Warum habt ihr eigentlich keinen eigenen Kandidaten.

Rüdiger Pogadl schrieb um 11:15 Uhr am 07.02.2018:

@Klotzambein. Immer schön desinformieren und Fakes verbreiten. Auch Sie wissen, dass es eine private unter anderem von Armin Schubert (Träger des Bundesverdienstkreuzes) und Rainer Schröder (ehemaliger Pfarrer St. Gotthardt und Ehrenbürger seiner Heimatstadt) veranlasste Wählerinitiate gibt, die Gelder für eigene Zeitungsannoncen für einen Wahlaufruf zugunsten von Herrn van Lessen sammelt. Gehen Sie davon, dass auch Herr Scheller auf Spenden für seinen Wahlkampf angewiesen ist. Interessant ist, dass sich auf keinem Wahlplakat des Kandidaten der CDU, Herrn Scheller, irgendein Hinweis auf seine CDU-Parteizugehörigkeit findet. Bei Herrn van Lessen ist klar zu erkennen, wer Ihn unterstützt. Lassen Sie doch einfach die Wähler in Ruhe entscheiden.....

Klotzambein schrieb um 10:32 Uhr am 07.02.2018:

...und jede Unterstützung verdient?
Deshalb muss man wohl auch Geld sammeln.
Erst war lesen für jvl...
Und jetzt sammeln ( 10.00 € )
Irgendetwas läuft gewaltig schief.
Ob das wirklich der richtige Kandidat ist.

s........ schrieb um 08:51 Uhr am 07.02.2018:

@Geschichte. In den meisten Punkten kann man Ihnen zustimmen. Der Artikel von Herrn Förster bringt die Probleme in Hohenstücken gut und sachlich auf den Punkt. Es ist Wahlkampf. Wo äußern sich die Spitzen der Parteien, die Herrn van Lessen unterstützen? Wo sind die Fraktionsspitzen? Nichts von Holzschuher und Kornmesser SPD, nichts von Kretzschmar von den Linken, nichts von Hoffmann und Marx von den Grünen. Das passt ins Bild. Wollen die mit ihrem Kandidaten nicht gewinnen? Fehlt der Mut? Oder sind die alle nicht fähig? Dabei ist Herr van Lessen doch ein guter Kandidat, den man vorzeigen kann und der jede Unterstützung verdient.

Geschichte schrieb um 08:30 Uhr am 07.02.2018:

Ach "Ricky", wenn die Welt doch so einfach wäre. Holzschuher, Marx, Kutsche und natürlich der Förster sind immer gegen alles und auf der anderen Seite sitzen immer nur die Guten. Immerhin waren die Linken unter Förster noch eine sehr starke Kraft in dieser Stadt. Na klar hatte er damals mit seiner entscheidenden Stimme den Langerwisch abgewählt. Zu Recht, denn der hatte gelogen und davor aus lauter Machtgeilheit den Krombholz in die Wüste gejagt, so wie es sich Frau Tiemann wünschte. er weigerte sich, den Ex-IM Stieger zu unterstützen und schob seine Fraktionskollegin und Ex-IM Friedland aufs Abstellgleis. Damit macht man sich keine Freunde. Die Linken mit ihren im seinen Schatten stehendem Kretzschmar und Krakau haben es Förster nie verziehen, das er für den Bau des Stadtwerke-Ensemble an der Jahrtausendbrücke stimmte und zum Schluß ebenso für die Schulsanierungen. Denn ohne seine Stimme hätten diese Vorhaben keine Mehrheit gehabt u.s.w.. Er ist bei allem was ich im meetingpoint und aus der Presse von und über ihn erfahre ein äußerst eigenwilliger und kluger Kopf. Er ist Unbequem und mit großer Sicherheit kein Stiefellecker. Das merken auch langsam immer mehr Sozen unter dem Holzschuher in Branne. Wir haben zu wenige Förster in unserer Stadt und der SVV.

Ricky schrieb um 22:56 Uhr am 06.02.2018:

wer weiß denn wirklich ob ein JvL diese wunderbaren und heroischen Eigenheiten der Überparteilichkeit und Bürgerbeteiligung auch so wirklich "kann" und ob seine Unterstützer, die man übrigens gern auch aus meiner pers. Sicht auch als Strippenzieher bezeichnen kann, auch anders können, als Kleinkunstpolitik. Kleinkunstpolitik ist für mich eine solche, die Entscheidungen entweder stur gegen etwas, die meist kurzfristig gedacht ist und oft nur für sehr kleine aber meist sehr lautstarke Interessenvertreter gemacht wird. Es steckt zumeist nur Emotion dahinter lässt aber jeglichen vernünftigen Mastergedanken(=rote Linie, wo will ich in 10-15 Jahren hin) vermissen. Dafür gibt es viel zu viele Beispiele. Wer sind die Unterstützen denn? Ein Holzschuher der mehrfach umfällt, was deutlich auf einen nicht vorhandenen Masterplan bei ihm hinweist. Grüne( Frau Marx) und Linke(momentan glaub ich ein gewisser Herr Kutsche) haben zumindest ein rudimentäres Teil eines Masterplans. Sie sind nämlich grundsätzlich gegen alles was irgendwie Tiemann oder CDU oder eigentlich alles gegen alle die nicht für sie sind. In der Reihe findet sich auch ein Förster wieder. Ist immerhin ein Prinzip. Einem wirklichen Zukunftsbild der Stadt bleiben sie alle schuldig! Alles nur "Muschebubu". Außer dem Hass, haben alle Beteiligten aber bisher nicht wirklich etwas Handfestes für unsere Stadt zustande gebracht. Und die sind ausgerechnet die Souffleure eines armen Frühpensionärs der sich sich augenscheinlich in Tieckow mehr als langweilt. Geführt von Leuten ohne Plan, er selbst ohne jegliche Erfahrung für den Job und mit Vorschusslorbeeren bedacht, als ob er ein Messias für die Stadt wäre. Und lieber Spinoza/Förster: Ihr bisheriges Schweigen war Gold wert. Ich habe außer Leserbriefen von Ihnen noch nie ein Ergebnis gesehen. Ich bin nicht der Einzige.

Und übrigens: wenn Leute, vllt. Familien hier nach Brandenburg ziehen, ziehen sie eher nicht nach Hohenstücken. Der Leerstand hat einen Grund. Die die dort hinziehen, wollen billigen Wohnraum. Wenn der nicht gewünscht bzw. nachgefragt wird, muss der Leerstand weg. Ggf. muss an andere Stelle wohnraum geschaffen werden, der auch bezahlbar ist aber auch Interessenten in die Stadt lockt. Vielleicht am Packhof? Kleine provokante Frage... ;-)

ahab schrieb um 22:18 Uhr am 06.02.2018:

Leute lasst die Kirche im Dorf.
Hans Klein polarisiert, das ist richtig. Aber ihr schiesst meiner Meinung nach über das Zeil hinaus.
1. Der Bavaria Deal taugt hier nicht, den dieser ist auch mit der SPD federführend entstanden.
2. Jahresabschlüsse: Diese sind nach meinen Infostand, ich lass mich da gerne anders belehren, vorhanden. Sind nur nicht genehmigt vom Land. Wie übrigens von Frankfurt/O. und Cottbus auch nicht. Ein Schelm wer da der SPD Landesregierung im Rahmen der geplanten Reform, etwas böses unterstellen will.
u.s.w.

Wahlkampf gerne, auch mit Manndeckung, und Angriff, allerdings fair.

Zum eigentlichen Artikel spare ich mir, wegen des Schreibers jeden Kommentar :-(

VG

Luigi schrieb um 21:15 Uhr am 06.02.2018:

@Hans Klein
Die geist-und niveaulosesten Kommentare geben Sie doch hier ab. Jedesmal wenn ich Ihre Kommentare lese, kommt mir der Kaffee hoch. Sie haben doch nur Angst das der ganze CDU-Filz in der Stadt abgewählt wird und was auch zu begrüßen wäre. Jedesmal wenn das Thema Wahlkampf erscheint, sind Sie der Erste der hier gegen JvL querschiesst. Hauptsache ihr ehemaliger Kämmerer wird hoch angepriesen von Ihnen.
@ Quertreiber
Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht.

Fischi schrieb um 21:14 Uhr am 06.02.2018:

Hahaha... @Quertreiber: Hans Klein ist bestimmt nur eine Kunstfigur.
Allein, wenn Hans Klein anderen Populismus vorwirft... das ist Realsatire pur und sicherlich in keinster Weise ernst zu nehmen... :)))

Quertreiber schrieb um 17:40 Uhr am 06.02.2018:

@ Hans Klein

Ihr Statement zu JvL ist eine Unverschämtheit: Typische CDU "Politik" mit großer Klappe und nichts dahinter.

"Lessen ist nicht wirklich parteilos, denn er wird ...."i

Wie kommen Sie dieser dreisten Tatsachenbehauptung? Natürlich ist JvL "wirklich" parteilos, es sei denn Sie erbringen den Beweis seiner Mitgliedschaft in einer Partei. Dass er von Parteien gestützt wird die Ihnen nicht passen, berechtigt Sie nicht JvL zu einem Parteigänger von SPD, Grünen oder der Linken zu erklären..

Damit beweisen Sie erneut, wie schwer sich CDU & Co. (Sammelbewegung von Altkadern und Ahnungslosen) mit demokratischen Gepflogenheiten im Wahlkampf tut, Sie versuchen Stimmung zu erzeugen. D. h. die Denunziation, beherrschen Sie. Einen zur Vorlage von Jahresabschlüssen der Stadt unfähigen Kämmerer als Kandidaten aufzustellen, ist Ihr politischer Wille um BRB zu sanieren? Daraus folgt:. CDU & Co. haben mit der Stadt abgeschlossen ... Sie geben keinen Pfifferling mehr auf BRB. Jeder blasse Bürokrat (oder Depp) ist der CDU als OB Kandidat recht..

Horst schrieb um 17:35 Uhr am 06.02.2018:

Försters Einlassungen zu diesem Thema sind wie immer sehr lesenswert. Wenigstens ein SPD-Genosse meldet sich zu diesem Thema zu Wort. Mehr als 8000 Wohnungen hatte die WOBRA einst in ihrem Bestand. Bald sollen es nur noch 3500 sein. Der Abriss, aber vor allem der Verkauf städtischen Eigentums prägte das Geschäft der CDU, und damit der Tiemann, Scheller und Paaschen in den letzten 15 Jahren. Das Tafelsilber ist nun fort. Die Käufer und Nutzniesser dieser Geschäfte können sich die Hände reiben. Den 90 Millionen € Schuldenberg der WOBRA werden zunächst die Mieter und später die Massen tragen. So lief der Deal auch mit den Bavaria-Beständen. Hohenstücken hat diesen Filz nicht verdient. Was dieser Stadteil dringend braucht, ist ein ehrlicher Makler zur Durchsetzung seiner Interessen. Förster könnte das, und mit ihm wohl auch die SPD vor Ort, sein.

Pawel schrieb um 17:07 Uhr am 06.02.2018:

Irgendwie geht dieses brisante Thema im Wahlkampf unter, wenn ich die Kommentare lese.

Fast gebetsmühlenartig wird von den Medien das Argument herumgetragen, dass bezahlbarer Wohnraum immer weniger wird und Sozialwohnungen gebaut werden müssen. Und wenn hier in Brandenburg weitere Wohnungen abgerissen werden, dann ist das irgendwie kontraproduktiv, um nicht zu sagen schizophren.
Die Häuser, die hier in Hohenstücken stehen, haben eine gute Bausubstanz.
Und wenn unsere Wohnungsbaugesellschaften ein wenig Geld in die Hand nehmen würden und ihre Häuser modernisieren würden, dann stiege auch die Attraktivität dieses Kiezes. Die leerstehenden Wohnungen wären ruck-zuck bezogen.
Anschauliches Beispiel ist der Straßenzug Brahmsstraße, Ecke Max-Herm-Straße.
Soviel hierzu. Lobend hervorzuheben ist auch eine Durchmischung mit Einfamilienhäusern oder Doppelhaushälften.

Liebe Alpha-Entscheider in den Wohnungsbaugesellschaften, überlegt Euch Eure Abrisspläne noch einmal gründlich!

Einen schönen Abend

Ingo schrieb um 14:32 Uhr am 06.02.2018:

@Klaus Erlenkamp
das Zitat was Alfredo dankenswerter Weise veröffentlicht hat, spricht von dem Vorzug der Demokratie Fehler zu korrigieren. Warum sollte das nur für JvL gelten ?
@Alfredo
ich habe mich auch entschieden und bleibe für mein schönes Branne ebenfalls recht optimistisch.

Hans Klein schrieb um 12:52 Uhr am 06.02.2018:

Na Herr Erlenkamp, polieren sie als Linker wieder IHREM Kandidaten Lessen den Hintern, indem Sie Lessen in den Himmel loben und Scheller durch den Kakao ziehen? Passt zu Ihnen und den ganzen anderen Sozen-, Linken- und Grünen-Parteisoldaten... Populismus pur, was Sie hier abziehen!

Klaus Erlenkamp schrieb um 12:39 Uhr am 06.02.2018:

Parteilos heißt parteilos. Van Lessen wird sich von keiner Partei seine guten Ideen zerreden lassen. Warum auch? Er nimmt eher alle mit und spricht mit den Bürgern! Bei Scheller und seiner CDU sehe ich das völlig anders. Warum soll es bei der CDU plötzlich alles anders werden als bisher? Unglaubwürdig. Siehe das Packhof-Drama.

Hans Klein schrieb um 12:08 Uhr am 06.02.2018:

Parteilos ist hier bitte dringend in Anführungszeichen zu setzen. Lessen ist nicht wirklich parteilos, denn er wird in seinen Positionen ganz eindeutig von SPD, Linke und Grüne im Hintergrund koordiniert und angeleitet. Soviel Zeit muss schon sein!