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"Das toppt kein anderer Arzt" / Nach fast 40 Dienstjahren wurde jetzt Dr.Wolfgang Haacke verabschiedet

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 14.09.2021 / 20:01 Uhr von rb
Mit gut einem Jahr Verspätung wurde jetzt die feierliche Verabschiedung von Dr. Wolfgang Haacke und die Einführung seines Nachfolgers in der Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums im festlichen Rahmen im Rolandsaal durchgeführt. Grund für die Verzögerung war die Coronapandemie, die lange Zeit eine derartige Veranstaltung unmöglich machte. Und hätte der allseits beliebte Medizinier Wolfgang Haacke dieses eine Jahr dran gehängt, dann wäre er am jetzigen 1. September 40 Jahre in der Klinik tätig gewesen. Doch bereits mit den 39 absolvierten Jahren setzte er eine Marke: „Das toppt kein anderer Arzt,“ sagte Klinikchefin Gabriele Wolter in ihrer Rede.

Mit Daten und Fakten blickte sie zu Beginn auf das lange Wirken des Chefarztes im Klinikum zurück. Angefangen von seiner Facharztausbildung ab dem 1. September 1981, über seine Promotion vier Jahre später, seine Übernahmen im März 1994 der zentralen chirurgischen Operationsabteilung als Oberarzt, dem Aufbau der neuen Zentrale 2002 bis in die letzte Zeit seines Wirkens. „Dabei achtete er immer darauf, dass es jedem gut geht,“ so Wolter. Er habe die Klinik mit zu dem gemacht, was sie heute ist. Die Botschaft: Er war ein guter Chef und Lehrer. 

Dem pflichtete der ärztliche Direktor und Chefarzt des Klinikums Prof. Roland Becker in allen Belangen bei. „Er hat mit extremen Engagement gearbeitet, bis zum letzten Tag und dann war er plötzlich weg. Ganz leise. Umso schöner ist es, dass wir heute hier zusammen sein können“, so Becker. 39 Jahre im Klinikum, sei eine Zeit die nur wenige Mitarbeiter vorweisen könnten. Dabei habe Dr. Haacke immer Gutes und Konstruktives aber auch Kritisches eingebracht.

„Auf 40 Jahre zurückzublicken ist schwierig, aber ich habe die Entwicklung eines Krankenhauses miterlebt auf das die Stadt stolz sein kann,“ so der Ehrengast des Abends. Dr. Wolfgang Haacke wünschte seinem Nachfolger Dr. Andrej Udelnow Glück und Erfolg bei seiner Arbeit, immerhin bleibe auch noch viel Raum, sich zu entwickeln. Der aus Sachsen-Anhalt stammende Andrej Udelnow arbeitet bereits seit fast einem Jahr als Chefarzt der Gefäßchirgie und ist inzwischen auch schon Brandenburger.

Bilder

Klinikchefin Gabriele Wolter, Dr. Wolfgang Haacke, sein Nachfolger Dr. Andrej Udelnow und Klinik-Chefarzt Prof. Dr. med. Roland Becker (v.li.) bei der offiziellen Verabschiedung.
Dr. Wolfgang Haacke beim Blick zurück auf fast 40 Jahre im Brandenburger Klinikum.
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