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Johanniter unterstützen beim Waldbrand in Treuenbrietzen

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 22.06.2022 / 15:34 Uhr von eb
Die Katastrophenschutzeinheit SEG Versorgung & Betreuung verpflegt alle Einsatzkräfte. Der Großbrand im Frohnsdorfer Wald bei Treuenbrietzen ist mittlerweile unter Kontrolle gebracht, wird aber dennoch streng von den Einsatzkräften vor Ort bewacht. Die Johanniter aus Brandenburg an der Havel waren mit über 30 Helfern verteilt auf vier Tage im Einsatzgebiet tätig und verpflegten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Bundeswehr und Polizei. Die SEG (Schnelleinsatzgruppe) Versorgung und Betreuung ist Sonntagfrüh ...

... mit voller Ausstattung nach Frohnsdorf aufgebrochen. Bereits einen Tag zuvor wurden ein Quad und ein Motorrad als Melder im Brandgebiet angefordert. 

Jessica Schulz von den Johannitern berichtet: "Der Hauptschwerpunkt lag allerdings in der Essens- und Getränkeversorgung von etwa 450 Einsatzkräften. An einem zentralen Standort wurde für alle gekocht und hunderte Brötchen geschmiert." Das Essen galt es dann auch direkt zu den Einsatzstellen in den Wald sowie zur Technischen Einsatz Leitung auszuliefern. „Die Ausgabe einer Portion Linsensuppe wurde mit so viel Dankbarkeit entgegengenommen. Egal ob bei 35 Grad oder Dauerregen, irgendwann sind die Kräfte aufgebraucht und dann muss nachgetankt werden“, erläutert Florian Paschel von den Johannitern. Die Rahmenbedingungen für den Einsatz waren aufgrund der Wetterlage äußerst anspruchsvoll. 

Darüber hinaus hat Einheitsführer Florian Paschel mit seinem Team die gesamte Verpflegungslogistik koordiniert und ist für die Planung der Mahlzeiten verantwortlich. „Wir werden hier immer wieder von verschiedenen SEG-Einheiten aus dem Land Brandenburg unterstützt, da diese Herausforderung nur gemeinsam zu bewerkstelligen ist“, erklärt Paschel weiter. 

Nach knapp 90 Stunden kehrten alle am Dienstagvormittag nach Brandenburg zurück. „Jetzt heißt es Kräfte tanken, Fahrzeuge reinigen sowie neu bestücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen“, so Paschel. 

Steffen Kirchner, Regionalvorstand der Johanniter in Brandenburg-Nordwest fügt hinzu: „Ich danke unserem Ehren- und Hauptamt für die hervorragende Arbeit unter den sehr schwierigen Bedingungen. Im Nichts eine Vollverpflegung für hunderte Menschen aufzubauen ist eine enorme Leistung, die nicht selbstverständlich ist. Viele von ihnen sind kurze Zeit später nach ihrem Einsatz wieder in ihren Regeljob zurückgekehrt bzw. Kollegen, die Dienste übernehmen und die Familie, die den Rücken freihält, machen es teilweise überhaupt erst möglich dort zu helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird.“

Bilder

Das Katastrophenschutz-Team der SEG Versorgung & Betreuung verpflegte bis zu 450 Einsatzkräfte beim Waldbrand in Treuenbrietzen. / Bild: Johanniter-Unfall-Hilfe / Steffen Kirchner
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