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„Weihnachtszauber“ im Paulikloster / Stadtkämmerer liefert Weihnachtsgeschenk: Stadt ist nicht mehr im Dispo!

Aus der Stadt
  • Erstellt: 03.12.2022 / 17:01 Uhr von rb
Am Freitag hatte das Landespolizeiorchester gemeinsam mit der Chorklasse vom evangelischen Domgymnasium zum Weihnachtskonzert der Polizeidirektion West und der Stadt Brandenburg ins Paulikloster eingeladen. Insgesamt spielt das Orchester 14 Weihnachtskonzerte in diesem Jahr. Trotz eines ziemlich kalten Veranstaltungsortes kamen rund 400 Gäste, um das besinnliche Konzert unter dem Titel „Weihnachtszauber“ zu genießen. Um allen möglichst einen Sitzplatz bereitzustellen, wurden sogar noch zusätzliche Stühle aufgestellt. Die musikalische Eröffnung lieferten die dreizehn Schüler des Gymnasiums. 
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Danach begrüßte Polizeidirektor Sven Mutschischk die Gäste des Konzertes. Ihm folgte der Stadtkämmerer Thomas Barz, der nicht nur ein besinnliches Grußwort sprach und Grüße des Oberbürgermeister überbrachte. Er hatte auch schon ein Weihnachtsgeschenk für die Einwohner der Stadt Brandenburg dabei. „Die Stadt hat mit dem heutigen Tag erstmals seit der Wende im Dipso auf Null ist“, so seine freudige Botschaft.

Danach übernahmen noch einmal die Gymnasiasten, die bei diesem Auftritt leider aus Krankheitsgründen auf mehr als die Hälfte ihrer Chorklasse verzichten mussten, denn normalerweise gehören ihnen 30 Schüler an. Dennoch meisterten sie ihren Auftritt, den sie in Teilen sogar mit Musikern des Polizeiorchesters gestalteten.

Den Hauptteil des Konzertes absolvierte das Orchester unter Leitung von Christian Köhler und Robert Paul. Unterstützt wurden sie dabei von Sängerin Carolin Schmeer. In den Beiträgen ging es auf eine bunte musikalische Reise von der „Feuerzangenbowle“ über „Der Zauberlehrling“, „I´m dreaming of a withe christmas“, „Grown-up Christmas list“ bis hin zu „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und „A Fireside Christmas“.

Der Eintritt zum Konzert war kostenfrei, allerdings sammelte die Polizei für den "Martin-Heinze-Fond“. Der Zweck des Stiftungsfonds ist die selbstlose Gewährung einmaliger oder wiederkehrender Zuwendungen an Witwen und Waisen oder Unterhaltsberechtigte von im Dienst ums Leben gekommenen Polizeivollzugsbeamten und an Polizeibeamte, die infolge ihrer Dienstausübung dienstunfähig geworden sind oder erhebliche gesundheitliche Nachteile erlitten haben. Der Name des Fonds erinnert an Martin Heinze, welcher der erste Polizist im Land Brandenburg war, der in seiner Diensterfüllung in der Nacht vom 19. auf den 20. August 1995 ermordet wurde.

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