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SV 63-Handballer starten nach der Winterpause mit souveränen Sieg gegen den SV Jahn Bad Freienwalde

Sport
  • Erstellt: 22.01.2024 / 20:01 Uhr von rb
Nach der Winterpause legten die Handball-Männer des SV 63 Brandenburg West im ersten Spiel des Jahres die Latte ordentlich hoch. Im Heimspiel in der „Hölle West“ gewannen sie am Samstag souverän gegen den SV Jahn Bad Freienwalde mit 36:27 (19:11). „Ich habe den Jungs gesagt, das Freienwalde sehr unbequem und unberechenbar ist“, so Trainer Sven Schößler nach dem Spiel. Gleichzeitig zollte er seinen Jungs seinen größten Respekt für die gezeigte Leistung. „Alles in allem war das eine sehr gute Leistung gegen eine Spitzenmannschaft, der wir heute deutlich die Grenzen aufgezeigt haben“, so Sven Schößler.
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Die Brandenburger zeigten sich von Spielbeginn an sehr souverän auf dem Parkett, bestimmten das Spiel und bauten schnell ihre Führung aus, die sie im Spielverlauf nie wieder abgaben. „Ich bin sehr zufrieden. Insbesondere mit der 1. Halbzeit mit der klasse Deckungsarbeit. Wir verschieben richtig, kommen ins Konterspiel und waren vorn auch sehr diszipliniert“, so Schößler. Besonders Verlass war dabei auf einen sehr gut aufgelegten Max Schößler, der alle fünf gegebenen Sieben-Meter verwandelte und weitere fünfmal den Ball ins Netz jagte. Ebenso der sehr treffsichere Florian Ehnert, der mit acht Toren maßgeblich zum Erfolg beitrug.

Etwas verschlafen haben dann die Gastgeber den Start in die 2. Spielhälfte, wodurch die Gegner aber den Torabstand kurzzeitig auch nur auf bis zu sechs Tore verkürzen konnten. Näher kamen der Gegner nie heran und die Brandenburger ließen auch nicht sehr viel zu. Mit dem Ausbau des Vorsprungs wieder auf stetige acht Tore ab der 42. Minute konnten die Gäste nur immer noch nachlegen und einen noch größeren Vorsprung verhindern. Im Gegenteil, die Brandenburger schafften sogar kurzzeitig einen Zehn-Tore-Vorsprung. Am Ende gewannen die Havelstädter deutlich mit 36:27 und verwiesen damit die Bad Freienwalder auf Tabellenplatz 6.

Ebenso wichtig war eine sehr gute Spielführung durch Tom Mandler und Nick Stenzel. „Schlussendlich zählt, dass wir in einer so souveränen Art und Weise Stärke gezeigt zu haben. Vor dem Spiel hätte ich gedacht, es wird sehr viel enger. Aber wir haben konstant 8, 9 Tore Vorsprung gehabt, und spielen uns, selbst als der Gegener etwas herankommt, wieder sehr gut frei“, erläuterte der Trainer. Seine Devise war, das Zentrum dicht zu halten, dabei auch Würfe von außen in Kauf zu nehmen und darauf zu vertrauen, das die Torhüter die halten. Was beide sehr souverän machten.

„Ich habe den Jungs auch gesagt, das Freienwalde sehr unbequem und unberechenbar ist. Ich habe sie mehr oder weniger auch angewiesen, die letzten Minuten nicht mehr in die letzte Lücke zu gehen, weil das Verletzungsrisiko bei solch einem Gegner zu hoch ist“, so Schößler Dabei wollte er auch kein Risiko eingehen und vermeiden, dass seine Spieler verletzt werden. „Von daher wollten wir es einfach gedämpft zu Ende bringen, ohne große Aufregung. Das ist uns gelungen und das war am Schluss ein souveräner Sieg“, freute sich der Trainer.

Die Tore auf der Brandenburger Seite erzielten Max Schößler mit 10 Toren, Florian Ehnert mit 8, Nick Stenzel und Felix Meysel mit je 5, Leon Herrmann mit 3, Leroy Fleischer und Tom-Angel Mandler mit je 2 sowie Maximilian Bollow mit einem Tor.

Als nächstes geht es am Samstag, den 27.1., auswärts zum HC Bad Liebenwerda, den aktuell 9. der Tabelle. Die Partie, in der Sporthalle Liebenwerda in der Heinrich-Heine-Straße 40 in Bad Liebenwerda, wird um 16:30 Uhr angepfiffen.

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