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BSG Stahl: Viktoria einfach zu stark

Sport
  • Erstellt: 14.05.2024 / 13:01 Uhr von Martin Terstegge
Am Sonntag war der Kreisoberligatabellenführer Viktoria Potsdam zu Gast bei den 2. Männer der BSG Stahl Brandenburg. Stahl-Trainer Lars Bauer hatte gehofft mit seiner Mannschaft dem Ligaprimus die erste Saisonniederlage beizubringen, doch die mit etlichen zuvor höherklassig spielenden Fußballer besetzte Truppe aus der Landeshauptstadt ließ nichts anbrennen, setzte sich deutlich mit 0:4 durch. Damit stehen die Potsdamer vorzeitig als Meister fest.
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Lars Bauer hatte wieder einige A-Junioren in der Start-Elf, wollte mit deren Geschwindigkeit den Favoriten unter Druck setzen. Doch schon nach fünf Minuten wurde der Plan durchgekreuzt, Meo Prüfer musste mit einer Oberschenkelzerrung den Platz für Jannis Lenze verlassen. Das gleiche Schicksal traf nur wenig später auf der Gegenseite auch die Gäste (10.), doch deren Bank ist wesentlich ausgeglichener besetzt. In der 13. Minute gingen die Potsdamer in Führung. Der Ball wurde über Torhüter Ole Wendt nicht sauber nach vorn gespielt. Mit zwei kurzen Pässen kam Pascal Borowski auf der linken Seite zum Abschluss und traf überlegt aus 14 Meter ins lange Eck.

Nur fünf Minuten später erhöhte die Viktoria nach einem Eckball, der nach Ansicht der Platzherren umstritten war. Den Gästen war es egal, der lange Tobias Francisco verwandelte per Kopf zum 2:0. Danach bemühten sich die Stahl-Fußballer die Partie offener zu gestalten. Hin und wieder kamen sie zu schönen Kombinationen bis in den Strafraum, doch spätestens dann kam ein Abwehrbein dazwischen. Überwiegend spielte sich das Geschehen in der Hälfte der Brandenburger ab, die sich aber ihrer Haut tapfer erwehrten. Die Klasse des Viktoria-Kaders war dennoch unübersehbar. Auf dem holprigen Platz fanden ihre Pässe meist den Adressaten. So wie in der 39. Minute, als ein langer Ball auf Francisco auf die linke Seite kam, der mit einem Heber über Wendt den 3:0-Halbzeitstand erzielte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte Trainer Bauer um, brachte Michael Menke, der zusammen mit Paul Kämmerer die zweite Sturmspitze stellte. Die Angriffe der Gastgeber wurden dadurch auch gefährlicher und hatten durch Carsten Handtke dann ihre erste gute Möglichkeit, sein Schuss ging aber knapp über den Viktoria-Kasten. Die Gäste hatten ebenfalls zur Pause fleißig durch gewechselt, wobei der Rhythmus ein wenig verloren ging. Sie erspielten sich weniger Gelegenheiten, was auch daran begründet war, dass die Brandenburger sehr gut dagegen hielten.

Doch für einen Treffer reichte es noch. Dennis Rach nutzte in der 74. Minute eine Unaufmerksamkeit zum 4:0. Der Ehrentreffer blieb der Stahl-Elf versagt. Am nächsten dran war noch Menke mit einem Freistoß kurz vor dem Abpfiff, bei dem nicht viel fehlte. Ärgerlich war noch die Gelb-Rote Karte für Malte Weise in der 89. Minute. Er ging zusammen mit seinem Gegenspieler zum Ball, beide zogen durch, doch nur Weise sah Gelb. Da er zuvor schon verwarnt wurde, musste er vorzeitig das Feld verlassen. Damit fehlt er auch im nächsten Spiel am 26. Mai, wenn der SV Ziesar zu Gast ist.

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