Es kommt Bewegung in den Oberbürgermeister-Wahlkampf: Jetzt hat zum Beispiel der Landesverband der Tierschutzpartei angekündigt, die Einzelkandidatin Birgit Patz zu unterstützen. “Birgit Patz engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für unsere Stadt und trägt mit ihren Erfahrungen – sei es als Stadtverordnete oder als Lehrerin – zur Verbesserung des Zusammenlebens in der Stadt Brandenburg an der Havel bei”, teilt Matthias Albrecht vom Landesverband der Partei mit. Auch der Bundesgeschäftsführer Dr. Evgeni Kivman äußert sich und begründet die Unterstützung: „Die Tierschutzpartei erreichte bei der Juniorwahl 2024 mit 8,3 Prozent in Brandenburg ein klares Ergebnis. Damit waren wir noch vor der Linken und vor den Grünen mit 7,4 Prozent bzw. 5,9 Prozent. Das zeigt, dass gerade junge Menschen eine zukunftsorientierte Politik erwarten und ihnen auch der Tierschutz sehr wichtig ist. Jedoch wird der Tierschutz aktuell in der Politik leider komplett vernachlässigt“, so , Bundesgeschäftsführer der Tierschutzpartei.
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Ein entscheidender Punkt für die Tierschutzpartei sei dabei, "die Abkehr von der jahrzehntelangen rückwärtsgewandten Stillstandspolitik der CDU in der Stadt Brandenburg an der Havel. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass hier der Wille zur Abgrenzung von der Politik der AfD nicht mehr erkennbar ist", heißt es in dem Unterstützerschreiben weiter.
Matthias Albrecht nennt zudem einige Themenschwerpunkte, die man nach einem Austausch mit Birgit Patz als gemeinsame Herausforderungen ausgemacht hat. "Notwendig und von entscheidender Bedeutung", so Albrecht, seien beispielsweise die Entwicklung eines Hitzeschutzkonzeptes aufgrund der Klimaerwärmung und die Wahlmöglichkeit für Kita-, Hort- und Schulkinder, sich vegan in den jeweiligen Einrichtungen zu ernähren. Im ersten Schritt soll das durch eine tägliche Auswahlmöglichkeit geschehen, später will man auch Nicht-Veganern ihre Essensauswahl vorschreiben und einen fleischenlosen Tag pro Woche in den Einrichtungen durchsetzen.
Ebenfalls nennt Albrecht ein angepasstes Finanzierungskonzept für das Tierheim und "ein vernünftigtes Verkehrskonzept" als Themenbausteine. "Es ist an der Zeit, die Interessen von Mensch, Umwelt und Tierschutz ernst zu nehmen, in Einklang zu bringen und eine zukunftsorientierte, nachhaltige Politik zu machen, die auf Mitgefühl setzt“, ergänzt Matthias Albrecht.
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