Die Freien Wähler haben folgende Erklärung veröffentlicht: "Für die Freien Wähler hatte sich vor wenigen Tagen Jann Barkemeyer zu dem Groß-Event der nun zurückliegenden Drachenboot-WM in unserer Stadt bzw. - was bei vielen Sportlern und Aktiven nur in Erinnerung bleiben dürfte - an der Regattastrecke auf dem Beetzsee geäußert (Meetingpoint). Und wie die fast ausnahmslos zustimmenden Rückmeldungen zeigen, lag Jann Barkemeyer mit seiner sachlichen Kritik offenbar nicht falsch. Vergleichbare Erfahrungen und Wahrnehmungen hatten offenbar auch viele andere. Und Jann Barkemeyers Sichtweise hat durchaus Gewicht. Als jemand, der u.a. Tourismus-Management studiert hat, weiß er wovon er spricht."
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Weiter heißt es: "Vereinzelte Reaktionen machen es aber erforderlich darauf hinzuweisen, wie gerade sachliche Kritik einzuordnen ist.
Fraktionsvorsitzender Dirk Stieger dazu: ´Sachliche Kritik ist richtig und notwendig und keine Majestätsbeleidigung. Was gut funktioniert hat, sollte gelobt und herausgestellt werden. Aber die Dinge, die nicht funktioniert haben, müssen genauso offen angesprochen werden können. Was denn sonst?´
Und wenn wir uns mit der STG Stadtmarketing-und Tourismusgesellschaft Brandenburg an der Havel mbH ´Profis´ auf diesen Gebieten leisten, dann dürfen und sollten wir auch deren Arbeit hinterfragen, wenn etwas nach der Wahrnehmung vieler nicht gut funktioniert hat und offenbar auch der Eindruck entstanden war, dass das Groß-Event für unsere Stadt fast verschlafen wurde. Wieviele Chancen wollen wir noch in den Sand setzen, um auch mit sportlichen Großveranstaltungen noch mehr für unsere Stadt zu werben? Oder haben Sie etwa an den Stadteinfahrten große Banner mit Aufschriften wie: ´Herzlich willkommen. Wir begrüßen die Sportler aus aller Welt!´ gesehen?
Und wenn wir schon bei sachlicher Kritik sind: Es wäre auch nicht falsch gewesen, auch die ´Grünverwaltung´ der Stadt hätte die Drachenboot-WM bei ihrer Planung bei der Pflege der Anlagen und Beete ´auf dem Schirm´ gehabt. Jetzt und nicht vor Beginn der WM werden z.B. die völlig überwucherten Rosenbeete von Unkraut befreit. Wozu die seit Jahren nach Expertenmeinung vernachlässigte Grünpflege geführt hat, ist etwa in der Brielower Straße oder den Mittelbeeten in der Willi-Sänger-Straße unübersehbar. Viele Rosenpflanzen sind inzwischen eingegangen, ganze Flächen sind leer und werden nachgepflanzt werden müssen. Und wer trägt oder übernimmt dafür die Verantwortung?
Aus Sicht der Freien Wähler müssen wir aus Fehlern lernen und die Erfahrungen für die Vorbereitung der nächsten Veranstaltungen auswerten. Nicht der Kritiker ist das Problem, sondern eher mimosenhafte Reaktionen der Kritisierten. Es geht eben auch darum, die Vorzüge unserer Stadt, ihre vielfältigen Möglichkeiten für Freizeit, Erholung, Sport und Gastlichkeit bestmöglich zu präsentieren.
Und es steht in einigen Jahren ein großes Stadtjubiläum an. Spätestens bis dahin sollte es mit dem Stadtmarketing klappen, in welchem Format auch immer."
Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.