Die Freien Wähler haben folgende Erklärung veröffentlicht: "Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern ist uns in Deutschland und damit auch in Brandenburg an der Havel eine verheerende Trockenheit in den letzten Wochen erspart geblieben und der Regen hat zugleich auch dafür gesorgt, daß vieles grün geblieben und auch gewachsen ist. Es scheint aber so, dass damit insbesondere der für Grünflächen zuständige Bereich der Verwaltung überfordert ist."
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Weiter heißt es: "Das Unkraut wuchert, Grünflächen werden nicht regelmäßig gepflegt, die Stadt sieht unsauber und ungepflegt aus.
Norbert Langerwisch - Stadtverordneter und Fraktionsvize - dazu: ´Wenn von den Bürgern erwartet wird, daß sie auf den Gehwegen und auf Flächen vor ihren Häusern für Ordnung sorgen sollen, dann hat die Verwaltung als Vorbild voran zu gehen. Entsprechende Festlegungen bzw. Planungen scheint es nicht zu geben, sehr wohl aber Beschlüsse der SVV, deren Umsetzung wir zeitnah erwarten. Ob in Nord oder erst jüngst in der Innenstadt - überall werde ich angesprochen und auf die unansehnlichen Grünflächen hingewiesen. Keine gute Visitenkarte für unsere schöne Stadt.´
Fraktionsvorsitzender Dirk Stieger ergänzt: ´Wollen wir ernsthaft so bei Gästen, die hier ihren Urlaub verbringen, für unsere Stadt werben? Mir ist völlig unverständlich, warum in der Verwaltung niemand sieht, wie geradezu verwahrlost unsere Stadt inzwischen aussieht. Dass die vielen Baustellen in der Stadt nicht zu einem schöneren Bild beitragen ist verständlich. Dass sich aber das Unkraut auf Gehwegen und an Straßenkanten ungehindert bis vor das Altstädtische Rathaus vorgekämpft hat, verwundert schon. Dass es deutlich besser geht beweisen z.B. Städte wie Magdeburg oder Stendal. Aber vielleicht interessiert das dort auch jemanden.´“
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