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Senioren-Union: Andreas Erlecke wurde mit in den Bundesvorstand gewählt

Politik
  • Erstellt: 08.09.2025 / 20:30 Uhr von ant
Der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Brandenburg an der Havel Andreas Erlecke wurde kürzlich auf der Bundestagung der Senioren Union (SU) in Magdeburg in den Bundesvorstand gewählt. Dabei erzielte Andreas Erlecke bei seiner ersten Kandidatur für das Führungsgremium das drittbeste Stimmergebnis aller 25 Vorstandsmitglieder. Zum neuen Bundesvorsitzenden der SU wurde der langjährige Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe aus Nordrhein-Westfalen gewählt. Von 2009 bis 2013 war er Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.
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In Magdeburg diskutierten die Delegierten die inhaltliche Ausrichtung der Senioren-Union und verabschiedeten hierzu das „Magdeburger Memorandum“. Es setzt Schwerpunkte für die kommenden Jahre: Stärkung der Rente, bessere Pflege, Förderung gesellschaftlicher Teilhabe sowie eine starke Stimme für die ältere Generation in Politik und Gesellschaft. Besondere Aufmerksamkeit der Delegierten galt der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft und der Forderung nach einer Dienstpflicht für Rentner.

Mit Blick auf die Digitalisierung fordert die SU ein Recht auf analoges Leben. Die SU bekennt sich zu verstärktem Ausbau der Digitalisierung. Sie hält es aber für erforderlich, analoge Strukturen zu erhalten.

Die Bundesvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen BAGSO Dr. Regina Görner forderte eine „endverbraucherfreundliche Digitalisierung“. Sie betonte auch, dass es nicht nur um das Beherrschen der digitalen Systeme gehe. Problematisch sei für sie, dass viele überhaupt keinen Zugang zur notwendigen Technik haben.

Der Forderung zur Einführung eines verpflichtenden sozialen Jahrs für Rentner erteilte die SU eine Absage. Unterstützt wurde sie dabei von der Bundesfamilienministerin Karin Prien, die diese Forderung als einen völlig falschen Ansatz bezeichnete. Sie betonte, dass die Gesellschaft vom Erfahrungswissen älterer Menschen profitieren könne. Prien verwies darauf, dass sich viele Senioren bereits ehrenamtlich engagieren, sich um Enkelkinder kümmern oder Nachbarn unterstützen. Dafür müsse man ihnen danken, so die CDU-Politikerin. Priens Aussage wird von den Senioren in Brandenburg an der Havel begrüßt.

Uwe Schütt, der stellvertretende Vorsitzende der örtlichen SU: „Unsere Generation hat unser Land aufgebaut und Wohlstand geschaffen. Millionen Senioren leisten zahllose Stunden ehrenamtlicher Arbeit – in Vereinen, Kirchen, Nachbarschaften, in der Pflege von Angehörigen und weit darüber hinaus. Wir engagieren uns freiwillig und aus innerer Überzeugung“.

Verwandter Artikel 28.08.2025: [Andreas Erlecke: "Die Senioren-Union ist ein Motor für Debatten über soziale Sicherheit"].


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