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Mehr Geld, weniger Bürokratie: Zukunftspakt bringt Entlastung fürs Ehrenamt

Politik
  • Erstellt: 17.09.2025 / 18:01 Uhr von hvf
Mit dem vor wenigen Tagen beschlossenen Entwurf des Steueränderungsgesetzes beginnt die Umsetzung der ersten Maßnahmen des "Zukunftspakts Ehrenamt". Ziel des Zukunftspakts ist es, die Bedingungen für freiwilliges Engagement zu verbessern und bürokratische Hürden abzubauen. „Ob im Sportverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr, in sozialen Initiativen oder in der Nachbarschaftshilfe: Das Ehrenamt verdient nicht nur Wertschätzung, sondern auch konkrete Unterstützung“, erklärt die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Sonja Eichwede.
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"Mit dem Zukunftspakt Ehrenamt schaffen wir Verbesserungen, von denen auch die Engagierten und Vereine in unserer Region profitieren", ergänzt Eichwede.

Zu den beschlossenen Maßnahmen gehören die Erhöhung der Ehrenamtspauschale von 830 auf 960 Euro sowie der Übungsleiterpauschale von 3.000 auf 3.300 Euro. Auch die Haftungsprivilegierung wird einheitlich auf 3.300 Euro angehoben. Zusätzlich wurde die steuerliche Freigrenze für Vereine erweitert, sodass gemeinnützige Organisationen mehr Einnahmen erzielen können, bevor strengere Regeln greifen.

Die Änderungen treten voraussichtlich am 1. Januar 2026 in Kraft. Weitere Schritte sind laut Sonja Eichwede bereits geplant. Dabei geht es unter anderem um die Vereinfachungen im Vereins- und Datenschutzrecht sowie eine Stärkung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Der Beschluss fällt in die bundesweite „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“, die vom 12. bis 21. September die Vielfalt ehrenamtlicher Arbeit sichtbar macht.


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.

Bilder

Sonja Eichwede, Foto: Selin Jasmin
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