Die SPD hat folgende Erklärung veröffentlicht: “Rund 70 naturinteressierte Bürgerinnen und Bürger, u.a. Oberbürgermeisterkandidat Daniel Keip folgten der Einladung des SPD-Ortsvereins Kirchmöser/Plaue zur Besichtigung der Halbinsel Wusterau. Die im Normalfall für die Öffentlichkeit gesperrte Halbinsel bot den Teilnehmenden einen einzigartigen Einblick in ein wertvolles Naturschutzgebiet. Die Halbinsel Wusterau ist aus mehreren wichtigen Gründen für Besucher gesperrt:”
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Weiter heißt es: "Zum einen dient sie als Rückzugsort für zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten. Besonders Wasservögel nutzen das Gebiet als wichtigen Brut- und Rastplatz. Die ungestörte Natur ermöglicht es seltenen Arten, sich hier anzusiedeln und zu vermehren. Zum anderen sind bestimmte Stellen der Wusterau aufgrund von Bodenverseuchung gesperrt. Darüber hinaus ist die Halbinsel ein bedeutender Ort des Gedenkens: Sie erinnert an 85 Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges im Zwangsarbeiterlager Kirchmöser ums Leben kamen. Aus diesen naturschutzfachlichen, sicherheitstechnischen und historischen Gründen ist der Zugang regulär untersagt.
Bei der organisierten Begehung, bei der der Panamakanal durchwatet werden musste, konnten die Teilnehmenden die vielfältige Flora und Fauna hautnah erleben und mehr über die ökologische Bedeutung des Gebietes erfahren. Zugleich wurde an die historische Bedeutung der Halbinsel als Gedenkort für die Opfer des Zwangsarbeiterlagers erinnert. Die Führung vermittelte anschaulich, warum der Schutz solcher Naturräume für die Artenvielfalt unverzichtbar ist und wie wichtig es ist, die Erinnerung an die dunklen Kapitel der Geschichte wachzuhalten.
'Ich freue mich sehr, dass so viele Interessierte dabei waren', erklärte Lydia Jordan, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Kirchmöser/Plaue. 'Wir möchten, wenn auch nicht jährlich, weiterhin die Begehung der Wusterau ermöglichen, um das Bewusstsein für dieses besondere Naturgebiet zu stärken.' Daniel Keip ergänzte: 'Da lebe ich jetzt 39 Jahre in Brandenburg an der Havel und habe dieses schöne Stück Natur noch nie begangen.' und versprach, 'bei der nächsten Wanderung bin ich wieder dabei.'
Der SPD-Ortsverein bedankt sich ausdrücklich bei der Stadtverwaltung, sowie Ortsvorsteher Carsten Eichmüller (SPD) für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit, die diese besondere Veranstaltung erst möglich gemacht haben."
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