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FDP Brandenburg: "Planebrücke – Zeit für Klarheit und Transparenz"

Politik
  • Erstellt: 01.10.2025 / 10:31 Uhr von Stadtpolitik
Die FDP hat folgende Erklärung veröffentlicht: "Die Bauarbeiten an der Planebrücke sind abgeschlossen – dennoch bleibt der Bahnübergang an der Wilhelmsdorfer Landstraße gesperrt. Damit kann die Brücke trotz Fertigstellung weiterhin nicht genutzt werden. Für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere für Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie die Gewerbetreibenden im Stadtteil Eigene Scholle, ist die Situation nicht länger tragbar. Leider hört man von unserem Bau-Beigeordneten und Bürgermeister Michael Müller wenig."
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Weiter heißt es: "´Die Planebrücke ist eine zentrale Verkehrsachse unserer Stadt. Jeder weitere Tag der Sperrung belastet die Menschen erheblich und schwächt das Vertrauen in Verwaltung und Bahn´, erklärt Lutz Laskowsky, Kreisvorsitzender der FDP Brandenburg an der Havel.

Die FDP weist darauf hin, dass die Schwierigkeiten nicht im Bau selbst liegen – dieser wurde trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen termingerecht fertiggestellt. Problematisch sind vielmehr die Schnittstellen zwischen Stadtverwaltung und Deutscher Bahn bzw. DB InfraGO. So stellt sich die Frage, ab wann die Bahn darüber informiert wurde, dass das Andreaskreuz versetzt werden muss, und wie dieser Informationsfluss dokumentiert ist.

Um hier Transparenz zu schaffen, fordert die FDP Brandenburg, die Kommunikationsprotokolle zwischen Stadtverwaltung und Bahn offenzulegen. Nur so lasse sich nachvollziehen, wann welche Abstimmungen erfolgt sind und ob es Versäumnisse gegeben hat.

Darüber hinaus fordert die FDP:
- Transparenz über den Ablauf der noch ausstehenden Prüfungen, Genehmigungen und sicherungstechnischen Maßnahmen.
- Verlässliche Zeitpläne, damit die Bürgerinnen und Bürger nicht länger mit unklaren Aussagen vertröstet werden.

´Die Menschen haben ein Recht darauf zu wissen, wann sie die Brücke wieder nutzen können. Verantwortung darf hier nicht zwischen Verwaltung und Bahn hin- und hergeschoben werden. Wir brauchen pragmatische Lösungen – auch in Form von Übergangsregelungen oder Teilfreigaben, sofern es die Sicherheit zulässt´, betont Laskowsky.

Die FDP Brandenburg appelliert an alle Beteiligten, schnellstmöglich eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. ´Dieses Bauwerk darf nicht länger Symbol für Stillstand und mangelnde Abstimmung sein – es muss wieder das werden, was es für unsere Stadt sein soll: eine funktionierende Verbindung für alle´, so Zinke, stellv. Kreisvorsitzender abschließend."


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.
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