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Sabine Heller bietet eine starke Hilfe bei Beziehungskrisen

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 09.12.2025 / 18:01 Uhr von Antonia Wünschmann
Gerade in den ruhigen Wochen rund um Weihnachten nehmen Belastungen durch schwierige Beziehungen, Konflikte oder Einsamkeit oft besonders zu. Wer in solchen Situationen Unterstützung sucht, findet in der Selbsthilfegruppe „Beziehungskrisen und toxische Beziehungen – Brandenburg an der Havel“ einen geschützten Raum für Austausch, Verständnis und neue Perspektiven. Die Gruppe wurde vor über zwei Jahren von Sabine Heller ins Leben gerufen, die selbst vielfältige Krisen, gesundheitliche Herausforderungen und Familienkonflikte bewältigt hat – mit dem Ziel, anderen auf ihrem Weg zu einem gesünderen Umgang mit belastenden Situationen zu helfen.
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„Ich habe die Selbsthilfegruppe vor über zwei Jahren gegründet, weil ich selbst aus einer toxischen Beziehung komme und anderen helfen wollte, die Ähnliches durchmachen“, erzählt Sabine Heller. Offen spricht sie auch über ihr schwieriges familiäres Umfeld: „Ich war lange Sündenbock in meiner Familie, habe den Kontakt zu meiner Mutter und Geschwistern verloren. Meine Kinder wurden manipuliert, um den Kontakt zu mir abzubrechen.“ Trotz mehrerer Krebsdiagnosen sieht sie sich heute nicht mehr als Opfer, sondern sagt: „Ich bestimme jetzt den Rahmen, was in meinem Leben passiert.“

In der Gruppe geht es allerdings nicht ausschließlich um Trennung oder das Ende einer Beziehung. Viele Teilnehmer suchen den Austausch, um ihre Gefühle und Erfahrungen auszusprechen, andere Perspektiven kennenzulernen und Wege zu finden, wie sie besser mit belastenden Situationen umgehen können. „Gerade jetzt in der stillen Zeit spüren viele Menschen ihre Einsamkeit und Ängste besonders stark. Hier können sie offen sein, ohne verurteilt zu werden“, sagt Sabine Heller. Wichtig ist ihr, dass niemand in der Opferrolle stecken bleibt: „Hilfe ist nicht nur, sich helfen zu lassen, sondern vor allem, anderen zu helfen. Das macht auch mich stark.“

Bettina Dürmuth fand über den sozialpsychologischen Dienst von Werder (Havel) den Weg in die Selbsthilfegruppe. „Meine Situation wurde immer unerträglicher und ich habe mir Hilfe gesucht. Über diese Hilfe habe ich den Kontakt zu Sabine Heller bekommen – das war wirklich Gold wert“, erzählt sie. „Gerade nach Weihnachten ist bei mir alles eskaliert, und Sabine hat mich sehr weit begleitet. Besonders schwer ist der Gedanke, man sei selbst schuld an der Situation. Sabine hat das immer wieder gut moderiert: Es ist ja nicht alles nur deins. Und sie hat immer die richtigen Fragen gestellt. In den ersten 14 Tagen habe ich täglich mit ihr telefoniert, um aus diesem belastenden Kreis rauszukommen.“

Sabine Heller betont, dass Selbsthilfe keine Therapie ersetzt, aber ein wichtiger erster Schritt sein kann. Die Gruppe trifft sich wöchentlich – teils vor Ort, teils online. Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit, ihre Hunde einzubeziehen, die durch ihre ruhige Präsenz oft eine entlastende Wirkung haben.

„Wir sind hier, um gemeinsam neue Wege zu finden und aus schwierigen Mustern auszubrechen“, sagt Sabine. Ihr Wunsch ist, dass niemand mehr lange allein leiden muss: „Wenn ich es trotz meiner schweren Geschichte geschafft habe zu leben und Halt zu finden, dann können das andere auch.“

Der Kontakt zur Gruppe ist unkompliziert per Mail, Telefon oder WhatsApp möglich – jeder ist willkommen, der Unterstützung sucht.

Kontakt zur Selbsthilfegruppe:
Website: [Klick]
E-Mail: [shgtoxischebeziehungenbrb@gmail.com]
Telefon/WhatsApp: 0152 04149230

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