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Beratung zur Einsichtnahme in Stasi-Akten und zu SED-Unrecht

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 03.12.2025 / 09:01 Uhr von ant
Das Beratungsteam der Brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten lädt am Dienstag, 9. Dezember, von 14 bis 18 Uhr ins Rolandzimmer, Altstädtischer Markt 10, ein. Dort können Betroffene der DDR-Politikverfolgung und deren Angehörige sich kostenfrei beraten lassen und Einsicht in ihre Stasi-Akten beantragen. Das Angebot richtet sich an Menschen aus der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone bzw. DDR, die politisch verfolgt wurden oder Informationen zu SED-Unrecht suchen.​
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Die Beratung wird kostenfrei angeboten.

In Einzelgesprächen können insbesondere folgende Themen besprochen werden:
- Einsicht in die Stasi-Unterlagen
- Antragstellung (einschl. Decknamen-Entschlüsselung und Wiederholungsanträge)
- Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)
-Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen
- Anträge für Forschung und Medien

Voraussetzung für die Antragstellung ist ein gültiges Personaldokument zur Identitätsbestätigung.

Beratung zu SED-Unrecht
- Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen, Verwaltungsrechtlichen und

Beruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebende Leistungsansprüche
- verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden
- psychosoziale Beratungs- und Hilfsangebote

Beratung zur Novellierung der Unrechtsbereinigungsgesetze
Der Gesetzgeber hat am 30. Januar zahlreiche Verbesserungen zugunsten ehemals politisch Verfolgter beschlossen, die am 1. Juli in Kraft getreten sind.

Bereits 2019 wurden die Rehabilitierungsmöglichkeiten für Betroffene, die in der DDR in Spezialkinderheimen, Jugendwerkhöfen, Durchgangs- und Sonderheimen untergebracht waren sowie für Opfer von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes der DDR deutlich verbessert.

Für die Beratung werden im Vorfeld Termine vergeben. Ratsuchende werden deshalb gebeten, sich telefonisch anzumelden unter (0331) 23 72 92 17 oder per E-Mail unter [buergerberatung@lakd.brandenburg.de].

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