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Handball-Frauen des SV 63 retten mit spätem Ausgleich einen Punkt gegen Frankfurt

Sport
  • Erstellt: 09.12.2025 / 16:01 Uhr von Pia Wendland/rb
Am letzten Sonntag empfingen die 1. Frauen des SV 63 Brandenburg-West die Gäste aus Frankfurt (Oder) in der „Hölle West“ in der Max-Josef-Metzger-Straße zum Punktspiel. Die Ausgangslage schien zunächst günstig, denn der HSV reiste mit nur acht Spielerinnen an. Umso bitterer fiel das Endergebnis aus Brandenburger Sicht aus, denn trotz breiterem Kader und vielen herausgespielten Möglichkeiten reichte es am Ende nur zu einem 26:26-Unentschieden (14:16). „Nachdem es letzte Woche gegen Oranienburg ein Komplettausfall war, war das heute eine deutliche Steigerung, aber wir scheitern wieder einmal an uns selbst", resümierte Trainerin Ulrike Kuhlmey nach dem Spiel.
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Die SV 63-Frauen starteten ordentlich in die Partie und erspielten sich früh Vorteile, doch immer wieder verhinderten technische Fehler und unkonzentrierte Abschlüsse eine deutliche Führung. Im Angriff wurden zahlreiche gute Chancen herausgespielt, aber zu selten konsequent genutzt. Frankfurt zeigte sich dagegen effizient und nutzte die Fehler der Brandenburgerinnen konsequent aus. Dennoch führten die Gastgeberinnen auch immer wieder mit zwei Toren Vorsprung. Kurz vor der Halbzeitpause konnten die Frankfurterinnen aber das Spiel drehen und so ging es mit einer Zwei-Tore-Führung für sie in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit bot sich das gleiche Bild. Der SV 63 arbeitete sich immer wieder gut in Abschlusspositionen, belohnte sich aber zu selten. Fehlpässe, unsaubere Abschlüsse und mangelnde Konsequenz im Rückzugsverhalten hielten die Gäste im Spiel. Frankfurt kämpfte trotz geringer Besetzung aufopferungsvoll und verteidigte den Vorsprung lange Zeit clever. Erst in den letzten Minuten bekam der SV 63, vor allem durch eine durchweg starke Torhüterinnenleistung, wieder mehr Zugriff auf das Spiel. Mit viel Einsatz und einigen wichtigen Ballgewinnen gelang schließlich der Ausgleich kurz vor Schluss.

Nach dem Abpfiff überwog aber die Enttäuschung darüber, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre. „In der Uckermark machen wir genau das, was wir die ganze Zeit an Anspruch formulieren, was die Mädels auch selber sich vorgenommen haben. Und seit der Uckermark haben wir das irgendwie nicht mehr so richtig umgesetzt bekommen. Da ist stellt sich die Frage, woran das liegt. Das müssen wir mit den Spielerinnen klären. Das werden wir im Training aufarbeiten und dann müssen wir weitersehen“, so Trainerin Ulrike Kuhlmey.

Die Tore für den SV63 warfen Luisa Matho (6 Tore), Pia Wendland und Amelie Messer (je 4), Maxi Mühling, Laura Ronina und Lara-Fabienne Ballerstädt (jeweils 3), sowie Annika Schünemann (2) und Alina Heidrich (1 Tor).

Am 13. Dezember haben die Frauen des SV 63 den SV Blau-Weiß Wusterwitz zum Lokalderby zu Gast. Los geht es in der „Hölle West“ um 18 Uhr. Danach ist Weihnachts- und Jahreswechselpause, bevor die Brandenburgerinnen am 11. Januar 2026 um 16 Uhr den SV Lok Rangsdorf zum Punktspiel.

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