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Dünn besetzt, dick gekämpft – Bittere Nummer in Pankow

Sport
  • Erstellt: 10.12.2025 / 10:01 Uhr von Björn Wiesener
Mit nur 13 Mann – darunter zwei Torhüter – ging es für die Borussia auf die weite Reise nach Groß Pankow. Auch wenn die Voraussetzungen alles andere als optimal waren, zeigte die Mannschaft zunächst Moral. Adrian Haase feierte sein Startelfdebüt, das Team stand tief, verteidigte leidenschaftlich und setzte über Konter erste Nadelstiche. Zwei aussichtsreiche Möglichkeiten blieben allerdings ungenutzt.
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Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Hausherren mehr Kontrolle. Die Borussia kam schlechter in die Zweikämpfe, traf im Spielaufbau und Umschaltspiel zu oft die falschen Entscheidungen. Die logische Folge: Zwei Gegentore nach Eckbällen und ein verdienter 2:0-Rückstand zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel warfen die Borussen alles nach vorne und schnürten Pankow zeitweise in deren Hälfte ein. In der 55. Minute dann der Hoffnungsschimmer: Freistoß aus dem Halbfeld, Dominik Bittner verlängert – und Leon Runau nickt zum Anschlusstreffer ein. Danach gab es weitere gute Gelegenheiten, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.

Am Ende steht eine trotz aller Umstände ärgerliche Niederlage.

Nächste Woche wartet das letzte Spiel des Jahres zuhause gegen Perleberg – mit dem klaren Ziel, die starke Hinrunde mit einem Dreier zu beenden.

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