Die SPD-Fraktion der Stadt Brandenburg an der Havel hat folgende Erklärung veröffentlicht: "Der neue Ärger mit den Schulbussen kam mit dem Fahrplanwechsel: 'Seit einer Woche bekomme ich Anrufe von Eltern, deren Kinder nicht mehr pünktlich zur Schule kommen', erzählt Plaues Ortsvorsteher Udo Geiseler (SPD). Der E-Bus, der die Grundschüler aus Plaue und Kirchmöser zur Magnus-Hoffmann-Schule bringt, fuhr bislang immer so, dass die Kinder den Unterrichtsbeginn um 7.30 Uhr gerade schafften. Laut Fahrplan soll der Bus jetzt noch später fahren."
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Weiter heißt es: "Das würde heißen, dass ein pünktlicher Schulbeginn nicht garantiert werden kann. Einen Bus früher zu nehmen, hieße für die Grundschüler, dass sie an oder in der Schule etwa 45 Minuten auf die erste Unterrichtsstunde warten müssten. 'Für Plauer Kinder gibt es in Kirchmöser kein Frühhort-Angebot', berichtet Plaues Ortsvorsteher weiter. 'Eltern bilden jetzt Fahrgemeinschaften, um die Kinder zur Schule zu bringen.'
Das sei zwar nett, könne aber nicht die Lösung sein. 'Wenn wir das Problem der Elterntaxis lösen wollen, dann müssen wir den Schulverkehr effizienter machen.' Das Problem beschränkt sich nicht nur auf Plaue und Kirchmöser. Auch aus anderen Schulen im Stadtgebiet und im Umland wird über Probleme seit dem Fahrplanwechsel berichtet. Inzwischen prüfen die Schulverwaltung und das Büro des Oberbürgermeisters, ob und wenn ja wie die Schulen bei der Fahrplangestaltung angehört wurden.
'Die SPD-Fraktion begrüßt es ausdrücklich, dass sich die Schulverwaltung schnell eingeschaltet hat', so Fraktionsvorsitzender Daniel Keip. 'Wer Probleme nicht aussitzt, sondern zügig nach Lösungen sucht, der hat unsere volle Unterstützung. Schulverkehr mit den Schulzeiten bzw. dem Unterrichtsbeginn abstimmen. Weil es um unsere Kinder geht.'"
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