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Senioren Union: "Der Holocaust bleibt bleibende Mahnung an uns alle."

Politik
  • Erstellt: 27.01.2026 / 12:01 Uhr von Stadtpolitik
Die Senioren Union der CDU hat folgende Erklärung veröffentlicht: "Anlässlich des Holocaust-Gedenktages 2026 erinnert die Senioren-Union Brandenburg an der Havel Ort an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bekräftigt ihre Verantwortung für eine lebendige und zukunftsgerichtete Erinnerungskultur. Der Holocaust bleibt bleibende Mahnung an uns alle."
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Weiter heißt es: "Das diesjährige Motto 'Brücken zwischen den Generationen' macht deutlich: Die Verantwortung des Erinnerns endet nicht mit den letzten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Sie lebt weiter in ihren Kindern, Enkelkindern und in uns allen. Erinnerung ist kein abgeschlossener Akt, sondern ein fortwährender Auftrag. Er verlangt zuzuhören, zu lernen und das Wissen um die Vergangenheit aktiv weiterzugeben. So schlagen wir Brücken zwischen Erinnerung und Handeln, zwischen Geschichte und Hoffnung für die Zukunft.

Der Holocaust-Gedenktag ermutigt uns, uns aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und daraus Konsequenzen für die Gegenwart zu ziehen, heißt es bei den CDU-Senioren.

Der Kreisvorsitzende Andreas Erlecke erklärt dazu: 'Antisemitismus – von rechts, von links oder in Form von Hetze – muss unter dem Leitmotiv ‚Wieder ist jetzt‘ kompromisslos bekämpft werden. Dazu gehört auch, dass Personen, die antisemitisch auftreten, keine deutsche Staatsbürgerschaft erhalten dürfen. Die Senioren-Union blickt mit großer Sorge auf die zunehmenden antisemitischen Vorfälle in unserem Land. Als Teil einer Generation, die die Folgen von Hass, Ausgrenzung und Gewalt gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger noch unmittelbar erlebt hat oder deren Auswirkungen lebhaft in Erinnerung trägt, sehen wir es als unsere historische und moralische Pflicht, jeder Form von Antisemitismus entschieden entgegenzutreten.'

Nie wieder, so Erlecke darf Antisemitismus in Deutschland gesellschaftsfähig werden. Nie wieder darf Hass das Fundament unserer Gemeinschaft untergraben.

Unser besonderer Dank gilt in unserer Stadt der Arbeit der Gedenkstätte für Opfer der Euthanasie-Morde. Frau Dr. Sylvia de Pasquale und ihre Mitarbeiter leisten einen hervorragenden Beitrag, um die Erinnerung an die Gräueltaten wach zu halten und zur Verantwortung für die Zukunft zu mahnen.


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.

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