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Freie Wähler: "Sparmaßnahmen am Klinikum schaden uns allen"

Politik
  • Erstellt: 28.01.2026 / 14:01 Uhr von Stadtpolitik
Die Freien Wähler haben folgende Erklärung veröffentlicht: "Die Fraktion der Freien Wähler der Brandenburger Stadtverordnetenversammlung besuchte am 27.01.2026 das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel. Geschäftsführerin Gabriele Wolter und der für das Bauen am Klinikum verantworte Georg Riethmüller informierten die anwesenden Stadtverordneten und sachkundigen Einwohner zuerst über die Neugestaltung der Eingangssituation zum Klinikum."
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Weiter heißt es: "Es liegt eine Baugenehmigung vor und im Eingangsbereich ist mit Abrissarbeiten bereits begonnen worden.

Zur 125-Jahrfeier am 01.07.2026 soll die Eingangssituation zum Klinikum und der gesamte Empfangsbereich neu gestaltet werden. Die Treppe zum Klinikum muß aus Denkmalschutzgründen erhalten bleiben, trotzdem wird, wie von den Freien Wählern bereits vor mehr als zwei Jahren beantragt und unterstützt, ein barrierefreier Zugang mittels eines Fahrstuhls gebaut.

Bei der Umgestaltung des Empfangsbereiches wird unter anderem auch ein Bistro für Besucher des Universitätsklinikums errichtet. Insgesamt werden bei hoffentlich schneller Bauweise 2,4 Millionen Euro benötigt.

Der sogenannte ´Bunkerparkplatz´ direkt neben dem jetzigen Eingang bleibt komplett erhalten.

Dirk Stieger: ´Wir sind stolz auf unser Universitätsklinikum und auf das, was insbesondere in den 35 Jahren nach der Wende dort errichtet worden ist. Insbesondere aber das Parkplatzproblem am Universitätsklinikum bedarf dringend einer Veränderung. Ein Parkhaus bzw. eine Tiefgarage im Umfeld des Klinikums ist zwingend notwendig und zwar für Mitarbeiter, für Patienten und für Besucher.´

Das Universitätsklinikum ist der größte Arbeitgeber der Stadt Brandenburg an der Havel. Investitionen in das größte und meist frequentierte Klinikum in Westbrandenburg sind zweifellos dringend erforderlich.
Norbert Langerwisch: ´Sparmaßnahmen der Bundes- und Landesregierung sind trotz der zweifellos vorhandenen Haushaltszwänge im Krankenhausbereich gerade in unserer Stadt falsch. Brandenburg an der Havel ist die drittgrößte Stadt des Landes und unser Klinikum wird im westlichen Teil des Landes und über das Land hinaus dringend gebraucht.´"


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.

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