Die Forstwirtschaft der Stadt Brandenburg an der Havel hat 2025 den Schwerpunkt auf die Stabilisierung und Erneuerung der Waldbestände gelegt. Insgesamt wurden laut Angaben der Stadtverwaltung 120.000 junge Bäume gepflanzt, um durch Witterungseinflüsse und Schadensereignisse geschwächte Flächen zu stärken.
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Der Holzeinschlag lag bei 7.000 Festmetern und erfolgte überwiegend im Rahmen regulärer Pflege- und Durchforstungsmaßnahmen. Parallel startete die Sanierung des Forststandorts mit Bürogebäude und Forsthof. Zudem wurden zur Verkehrssicherung rund 50 Kilometer Straßen und Gebäude kontrolliert und instandgehalten.
Für 2026 seien laut Stadt umfangreichere Maßnahmen geplant. Vorgesehen ist die Pflanzung von 150.000 Bäumen auf einer Fläche von 25 Hektar. Für den Waldumbau sind insgesamt 300.000 Euro vorgesehen, darunter Mittel für Pflanzgut, Zaunbau und Pflege. Der Holzeinschlag soll, angepasst an Bestandsentwicklung und Ziele, auf 12.000 Festmeter steigen. Die Sanierung des Forststandorts am Eichendorffweg soll abgeschlossen werden. Auch die Verkehrssicherung auf 50 Kilometern Straßen und Gebäuden ist erneut vorgesehen.
Beim Bürgerwald werden weiterhin Patenschaften entgegengenommen. Die aktuell vorgesehene Kapazität von 100 Bäumen dürfte in diesem Jahr erreicht werden, sodass zusätzliche Flächen geprüft werden müssen.