Die SPD-Fraktion hat folgende Erklärung veröffentlicht: "Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Brandenburg an der Havel unterstützt ausdrücklich die Beteiligung der Stadt am Bundesförderprogramm 'Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)'. Mit der geplanten Sanierung des Sportplatzes der Magnus-Hoffmann-Schule (voraussichtliches Projektvolumen: 1.500 TEUR) sowie der energetischen Dach- und Fassadensanierung der 25-Meter- und 50-Meter-Halle des Marienbads (voraussichtliches Projektvolumen: 1.900 TEUR) konnten zwei dringend notwendige Projekte eingereicht werden."
Anzeige
Weiter heißt es: "Britta Kornmesser, Stadtverordnete und Mitglied im Vorstand des Stadtsportbundes, betont die große Bedeutung der Vorhaben für den Schul- und Vereinssport:
'Der Zustand vieler Sportstätten ist seit Jahren angespannt. Die Sanierung des Sportplatzes der Magnus-Hoffmann-Schule ist für den Schulsport und die sportliche Entwicklung junger Menschen enorm wichtig. Und wer die aktuellen Zustände kennt, der weiß wie wichtig eine grundhafte Herstellung des Sportplatzes in Kirchmöser ist. Auch das Marienbad ist eine zentrale Säule unserer Sport- und Schwimmlandschaft. Hier geht es nicht nur um moderne Infrastruktur, sondern auch um Energieeffizienz und langfristige Betriebskosten.'
Auch Carsten Eichmüller, Kirchmöseraner Stadtverordneter, hebt hervor, wie wichtig die Förderquote von 45 Prozent für die Stadt ist:
'Angesichts der schwierigen Haushaltslage sind Investitionen dieser Größenordnung aus eigener Kraft kaum zu stemmen. Die Förderquote hilft dabei, trotz knapper Mittel wichtige und notwendige Maßnahmen umzusetzen. Ohne solche Programme wären viele Projekte auf Jahre hinaus nicht realisierbar. Deshalb setzen wir uns auch mit unseren Abgeordneten im Bundestag und im Landtag dafür ein, dass Brandenburg an der Havel möglichst gut von solchen Förderprogrammen profitiert.'
Gleichzeitig macht die SPD-Fraktion deutlich, dass es bedauerlich ist, dass lediglich zwei Projekte soweit vorgeplant und vorbereitet waren, dass sie überhaupt eingereicht werden konnten. Fraktionsvorsitzender Daniel Keip erklärt dazu:
'Hier zeigt sich leider das Fehlen einer konsistenten Sportstättenentwicklungskonzeption sowie parallel laufender vorbereitender Planungen. Gerade weil viele Maßnahmen heute nur noch mit Fördermitteln umsetzbar sind, muss man zur richtigen Zeit die richtigen Projekte in der Schublade haben.'
Die SPD-Fraktion setzt sich daher klar für mehr vorausschauende und abgestimmte Planung ein:
'Wir brauchen künftig ein gemeinsames, strategisches Vorgehen von Stadtverwaltung, Stadtsportbund und Vereinen, um unsere Sportstätten und die gesamte Sportlandschaft in Brandenburg an der Havel weiterzuentwickeln', so Keip weiter. 'Denn jeder Euro, den wir in den Sport an Schulen und in Vereinen investieren, ist gut und wichtig angelegtes Geld – für Gesundheit, Zusammenhalt und Lebensqualität in unserer Stadt.'"
Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.