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Der Rampenbau an der Bahnbrücke geht zügig voran – Im Herbst soll es dann drüber gehen

Aus der Stadt
  • Erstellt: 12.03.2026 / 16:01 Uhr von rb
Endlich geht es voran mit dem Bau der Rampen an der neuen Bahnbrücke am Bahnübergang Wust. Während die Rampe zur Brücke auf der Neuschmerzker Seite fast ganz wieder verschwunden ist, ist die Rampe auf der Wuster Seite bereits fertig und auch der künftige Geh- und Radweg ist bereits vorbereitet. Nach den vielen Jahren des Stillstandes herrscht nun reger Betrieb auf der Baustelle und man hat sich auch ein Ziel gesetzt. Wie vor Ort zu erfahren war, soll das Bauwerk im 3.Quartal diesen Jahres so fertig sein, dass dann der Verkehr darüber geführt und das lange Warten an der Schranke auch hier der Vergangenheit angehört.
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„Aktuell sind wir so weit, dass wir die Rampe auf der Wuster Seite so weit vorbereitet haben, dass als Nächstes jetzt die Lärmschutzwandbauer jetzt ihre Bohrpfähle setzen können“, erläuterte dazu Darleen Hillmann, die zuständige Sachbearbeiterin seitens des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg (LS). Als Nächstes soll auch mit dem Bau der Entwässerungsanlagen angefangen werden. Ebenso sollen die Borde für den Geh- und Radweg gebaut werden.

Gleichzeitig ist man am Ortsausgang Neuschmerzke im Bodenaustausch, der notwendig ist, um die Tragfähigkeit für die neue Bundesstraße herzustellen. „Dafür machen wir auch gerade die Grundwasserabsenkungen und arbeiten uns Stück für Stück vor. Gleichzeitig beginnen wir auch hier mit dem Rampenbau“, erklärt die LS-Mitarbeiterin. Immerhin wird dann die künftige Rampe breiter sein, als die bisherige, die als Provisorium für den Transport von Technik und Material auf die neue Brücke notwendig war. Dabei wird das abgetragene Material auch wieder für die umfassenden Bauarbeiten weiter genutzt.

Ist dann der Asphalt mit seinen mehrfachen Schichten so aufgebracht, das die Fahrbahn fertig ist, kommen noch andere Gewerke zum Zuge. So zum Beispiel für die Markierungen und Beschilderungen. Außerdem müssen die Fahrzeugrückhaltesysteme, die Leitplanken, montiert werden. Andere Arbeiten, wie die Gestaltung der Böschungen der Rampen gehören zum laufenden Betrieb und werden entsprechend der jeweiligen Situation fertiggestellt.

Ist dann der Verkehr auf die neue Strecke über die Bahnbrücke umgelegt, wird die alte B1 zurückgebaut. In diesem Bereich hier wird die alte B1 komplett verschwinden und es wird nur noch die neue Straßenführung geben. „Die aktuellen Provisorien der Strecke werden zum Teil auch zurückgebaut. Teilweise werden es nachher Wartungswege oder Anbindungsstraßen für die Anwohner“, so Darleen Hillmann.

Damit ist aber der Bau noch nicht abgeschlossen. „Wenn wir damit fertig sind, gehen wir in den nächsten Abschnitt. Das wäre die Verbesserung des Kurvenradius auf Höhe der Einfahrt zum Einkaufszentrum und auch die Anpassung des Radweges bis kurz vor die Ampelkreuzung“, berichtet sie. In etwa auf Höhe der Einfahrt zum Einkaufszentrum Wust, aus Richtung Bahnübergang kommend, soll mit der Straßenverlegung eine Verbesserung der Kurvenkrümmung erreicht werden. Dabei wird auch der Einfahrtsbereich zum Einkaufszentrum angepasst.

Das heißt aber auch, dass mit der Freigabe der Bahnbrücke zum Befahren die Arbeiten noch lange nicht abgeschlossen sein werden. Was es dann aber nicht mehr gibt, ist das langwierige Warten an den Bahnschranken.

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