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Schneiteln, Deichbau, Brandrodung - Eine Führung zu Mensch und Umwelt

Landesmuseum
  • Erstellt: 11.04.2026 / 14:01 Uhr von ant
Dass der Mensch maßgeblichen Einfluss auf ihn umgebende Naturräume nimmt, wird für die heutige Zeit wohl niemand anzweifeln. Doch wie stellte sich das Verhältnis zwischen unseren Vorfahren und ihrer Umwelt dar? In einer Sonderführung im Archäologischen Landesmuseum am Dienstag, den 28. April, werfen die Veranstalter von 11 bis 12 Uhr einen Blick auf vergangene Gesellschaften und einstige Landschaften.
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Den Teilnehmern begegnen Fangstrategien steinzeitlicher Jäger, die eindrucksvolle und bis heute sichtbare Spuren im Gelände hinterlassen haben. Frühe Ackerbauern und Viehzüchter sahen sich einem waldreichen Terrain gegenüber, welches urbar und für Siedlungen nutzbar gemacht werden musste.

Pollendiagramme verraten, welche Pflanzen ihren Weg ins heutige Brandenburg fanden – und welche Baum- und Pflanzenarten seltener wurden.

Oftmals lässt sich menschlicher Einfluss hinter derartigen Vorgängen vermuten – das Kultivieren neuer Arten, Brandrodung, Schneiteln und eine ausgedehnte Weidehaltung seien beispielhaft genannt. Besonders nachhaltige Eingriffe in die Umwelt lassen sich ab dem Mittelalter greifen.

Die rege Bautätigkeit jener Zeit dezimierte enorme Waldflächen. Mit Flussbegradigungen sowie Kanal- und Deichbauarbeiten schuf man in der Neuzeit völlige veränderte Kultur- und Nutzlandschaften.

Eintritt 5 € | erm. 3,50 € | Familien 10 € | Kinder unter 10 Jahren frei

Keine Führungsgebühr

Veranstaltungsort:
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg
Neustädtische Heidestraße 28
14776 Brandenburg an der Havel

Bilder

Beschaffung von Baumaterial im Mittelalter. Zeichnung: Flemming Bau, BLDAM
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