Logo

Frauen-Oberligateam des SV 63 verliert zuhause gegen die SG Uckermark

Sport
  • Erstellt: 21.04.2026 / 16:01 Uhr von rb
Beim SV 63 Brandenburg West hatte am Sonntag das Frauen-Oberligateam die SG Uckermark zu Gast und verlor das Punktspiel deutlich mit 33:42 (14:20). Nach der längeren Spielpause war das gleich eine bittere Niederlage gegen einen Gegner, der immer auf der Höhe des Spieles war und selbiges auch klar bestimmte. „Die Höhe der Niederlage ist ärgerlich, aber ich glaube nicht unverdient, bedauerlicherweise. Uckermark nutzt konsequent jeden Fehler, den wir machen und bestraft uns eiskalt. Das haben sie gut gemacht. Wir machen auf der anderen Seite zu viele Fehler“, so die erste Einschätzung nach dem Spiel von Trainerin Ulrike Kuhlmey.
Anzeige

Waren die ersten Minuten noch relativ ausgeglichen, konnten sich die Gäste aus der Uckermark danach sichtbar absetzen. Dem entgegen, schafften die Brandenburgerinnen es nicht, dran zu bleiben. So wurde dann auch folgerichtig der Torabstand schnell größer. „Wir stehen gut in der Abwehr und ackern wie die Tiere. Teilweise gelingt das wirklich 20, 30 Sekunden gut, aber kein Ball kommt durch. Dann kommt von Uckermark so ein Wurf zwischendurch und der geht rein“, so Kuhlmey. So geht es, kaum verwunderlich, mit 14:20 aus Sicht der Gastgeberinnen in die Pause.

Die Probleme bei den Brandenburgerinnen werden auch mit Wiederanpfiff nicht kleiner. Die Gäste wahren ihren Vorsprung und ersticken jedes Aufbäumen der SV-Frauen schon im Ansatz. Sie kämpfen aber weiter und geben nicht auf. Doch irgendwie war am Sonntag der Wurm drin. „Wir sind heute ein bisschen zu hektisch gewesen und haben uns von deren Hektik ein bisschen anstecken lassen. Da fehlt uns jetzt einfach die Erfahrung und die Cleverness“, schätzt Kuhlmey ein.

Sie weiß aber auch, dass ihr Team die Qualität hat, gut in der Liga mitzuspielen. Man schaut aber nicht auf die Tabelle, sondern denkt von Spiel zu Spiel. „Wir haben immer noch diverse Verletzte. Unsere Bank war heute zwar voll, aber da war schon klar, dass 2, 3 Leute gar nicht spielen werden, sondern einfach nur auf der Bank sitzen, um sich ein bisschen zu bewegen. Wir warten sehnsüchtig auf unsere Rückkehrer“, so ihre Einschätzung.

Gleichzeitig beschäftigen die Teams die langen Spielpausen und beim SV 63 nicht zuletzt die Verletzungssorgen. Dazu sagt Trainerin Ulrike Kuhlmey, dass die längere Pause für das Team auch etwas Positives hatte. So konnten sich die Verletzten nach und nach wieder herantrainieren und hatten ein bisschen mehr Zeit zur Regeneration. „Aber na klar, du kommst immer wieder aus dem Rhythmus raus. Wir hatten jetzt gerade im guten Rhythmus aufgenommen. Jetzt starten wir wieder neu und müssen wieder Schwung aufnehmen. Nächste Woche kommt Oranienburg, das wird wieder nicht einfach“, so die Trainerin.

Die Tore für den SV63 warfen Maxi Mühling (8 Tore), Pia Wendland (4), Amelie Messer, Emmi Langwagen, Jolina Mundt und Paula Heise (jeweils 3), Franziska Voß, Laura Ronina, Wenke Mühling und Emily Schäfer (jeweils 2) sowie Annika Schünemann (1). Nach 17 Punktspielen mit 13:21 Punkten auf Platz 8. Das nächste Oberliga-Punktspiel ist am Sonntag, dem 26. April, um 16 Uhr in der „Hölle West“. Zu Gast sind die Frauen des Oranienburger HC.

Bilder

Dieser Artikel wurde bereits 1.393 mal aufgerufen.

Werbung