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Zittersieg an der Massowburg

Sport
  • Erstellt: 21.04.2026 / 21:01 Uhr von Björn Wiesener
Vergangenen Samstag war trotz einer personell extrem dünnen Decke die Marschroute der Hausherren klar: Gegen den direkten Konkurrenten sollten im Kampf um die Tabellenplätze unbedingt drei wichtige Punkte her. Borussia startete entsprechend schwungvoll und taktisch diszipliniert in die Partie. Der Matchplan schien früh aufzugehen, als man sich die ersten guten Gelegenheiten erarbeitete. So brach Jan-Dirk Völker über die linke Seite durch und legte präzise in den Rückraum auf den einlaufenden Lucas Witschel, der die Kugel jedoch zunächst noch verzog.
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In der 20. Minute machte er es dann deutlich besser: Tief geschickt, ging er am Torwart vorbei und drückte den Ball zur verdienten 1:0-Führung über die Linie. Nur zwei Minuten später legten die Borussen direkt nach. Nach einem erneuten Durchbruch über außen wurde der Ball in die Mitte gebracht und von der Saarmunder Hintermannschaft unzureichend geklärt. Das Leder landete vor den Füßen von Gino Koschate, der staubtrocken per Direktabnahme zum 2:0 traf.

Im Anschluss flachte das Spiel etwas ab, und kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Nach einem vermeintlichen Foulspiel im Mittelfeld ließ der Schiedsrichter die Partie weiterlaufen; die SG nutzte die Unordnung, bediente Robin Keiling im Sechzehner, der überlegt zum 2:1 einschob.

In der zweiten Halbzeit verlor die Borussia dann zunehmend die Kontrolle über das Geschehen und ließ sich tief in die eigene Hälfte drängen. Zwar ergaben sich gelegentliche Kontermöglichkeiten zur Vorentscheidung, diese blieben jedoch allesamt ungenutzt. Saarmund erhöhte den Druck merklich, konnte die optische Überlegenheit allerdings nicht in Tore ummünzen, da sie entweder das Tor verfehlten oder am formstarken Ricardo Bengsch scheiterten, der den Sieg festhielt.

Am Ende retteten die Männer das knappe Ergebnis über die Zeit und sicherten sich drei hart erkämpfte Zähler. Trainer Felix Klepzig resümierte nach Abpfiff: „Trotz zahlreicher personeller Ausfälle hatten wir uns gegen Saarmund eine Menge vorgenommen. Diesem Anspruch konnten wir nur phasenweise gerecht werden, sodass wir am Ende durchaus von einem glücklichen Sieg sprechen müssen.“

Bilder

(c) Diana Jury
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