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Derbyzeit am Samstag

Sport
  • Erstellt: 24.04.2026 / 13:01 Uhr von Martin Terstegge
An diesem Sonnabend (23. April/14 Uhr) findet das Spitzenspiel der Brandenburgliga in der Stadt Brandenburg an der Havel statt. Dieses Mal ist der BSC Süd 05 Gastgeber im Duell der Stadtrivalen. Die Euphorie auf diese Partie war im Hinspiel am 25. Oktober größer, vor allem aufseiten des Aufsteigers herrschte eine große Vorfreude. Dass diese dann auch noch erfüllt wurde durch den 1:0-Sieg - Benjamin Nwatu traf mit einem Traumtor in der 16. Minute an seinem Geburtstag - ließ die Seligkeit am Quenz noch mehr wachsen.
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Davon ist zurzeit nur noch wenig zu spüren. Die Mannschaft von Trainer Robert Pocrnic ist nicht gut aus der Winterpause gestartet. Jedes Spiel, in dem die Stahl-Elf nicht als Sieger hervorgegangen ist, nagte zusätzlich am Selbstvertrauen. Dies bedeutet nicht, dass sie stets spielerisch dem Kontrahenten unterlegen war, aber das Spielglück, das die Fußballer vom Quenz noch in der Hinrunde besaßen, stellt sich momentan nicht ein. Im Hinblick auf das Derby am Samstag, sollte das letzte Heimspiel gegen Oranienburg dennoch Hoffnung geben. Dass die Begegnung 0:0 endete, lag nicht an mangelnden Chancen, sondern an der sehr dürftigen Verwertung.

Mannschaftsleiter Andreas Koch meinte dazu: „Es ist wie eine verstopfte Ketchupflasche. Man schüttelt und schüttelt und es kommt nichts. Dann aber in einem Schwall.“ Mal schauen, ob am Sonnabend die Verstopfung schwindet.

Schlechte Kunde gibt es aus Sicht des Personals. Max Bennet Säger, dessen endgültige Diagnose zwar noch aussteht, wird aufgrund seiner Knieverletzung in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Das gleiche gilt für Pavel Sachs, der sich am Montag im Training das Sprunggelenk brach. Er wäre eigentlich einer der drei gesperrten Rückkehrer gewesen. So sind es mit Elias Große sowie Jonas Günther nur noch zwei Akteure, die aber enorm wichtig für das Stahl-Team sind.

In diesem Prestigeduell liegt die Favoritenrolle eher bei den Nullfünfern, die in der Rückrunde besser punkten konnten. Der Druck auf die Mannschaft ist auch größer, da sie das Hinspiel verloren. Zweimal in einer Saison möchte man dem Stadtrivalen nicht unterlegen sein. Bei aller sportlicher Konkurrenz wünschen sich die Verantwortlichen der BSG Stahl noch eher, dass es im Umfeld des Spiels ruhig bleibt. Unterstützung ja, Krawalle nein.

Bilder

Benjamin Nwatu der in dieser Szene den 1:0-Siegtreffer erzielt
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