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SV 63-Frauen kämpfen und verlieren in letzter Minute

Sport
  • Erstellt: 28.04.2026 / 16:01 Uhr von Pia Wendland
Am vergangenen Sonntag empfingen die 1. Frauen des SV 63 Brandenburg-West den Tabellenzweiten Oranienburger HC in heimischer Halle. Nach der deutlichen Niederlage der Vorwoche zeigte das Team dieses Mal ein völlig anderes Gesicht und lieferte sich über 60 Minuten ein intensives und hochspannendes Spiel. Am Ende mussten sich die Brandenburgerinnen jedoch denkbar knapp mit 28:29 (14:14) geschlagen geben.
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Der SV 63 startete mit viel Einsatz und Siegeswillen in die Partie, verpasste jedoch zunächst den Einstieg, sodass Oranienburg früh in Führung gehen konnte. Davon ließ sich die Mannschaft aber nicht aus der Ruhe bringen, blieb dran und fand zunehmend besser ins Spiel. Im weiteren Verlauf gelang es sogar, sich zwischenzeitlich leicht abzusetzen. Doch auch die Gäste hielten dagegen, sodass sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte, das zur Halbzeit folgerichtig unentschieden stand.

Vor allem die Abwehrarbeit der Brandenburgerinnen war an diesem Tag ein entscheidender Faktor. Immer wieder gelang es, den Spielfluss der Gäste zu unterbrechen und wichtige Ballgewinne zu erzielen. Allerdings nutzten die durchsetzungsstarken Oranienburgerinnen Unkonzentriertheiten konsequent aus und erarbeiteten sich zahlreiche Siebenmeter.

Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Der SV 63 zeigte weiterhin großen Kampfgeist, überzeugte im Angriff mit konsequenten Abschlüssen und setzte sich in der Schlussphase sogar bis zur 53. Minute mit zwei Toren ab. Der Sieg schien greifbar. Doch in den letzten Minuten kippte das Spiel noch einmal. Oranienburg nutzte seine Chancen konsequent, startete eine letzte Aufholjagd und bekam kurz vor Schluss erneut einen Siebenmeter zugesprochen, der zum entscheidenden Treffer verwandelt wurde.

So mussten sich die Brandenburgerinnen am Ende äußerst unglücklich mit einem Tor geschlagen geben. Ein Unentschieden wäre dem Spielverlauf durchaus gerecht geworden, doch der SV 63 kann trotz der Niederlage viel Positives mitnehmen. Einsatz, Teamgeist und Wille stimmten über die gesamte Spielzeit. Nun gilt es, an diese Leistung anzuknüpfen. Bereits in der kommenden Woche wartet mit dem HSV Frankfurt der nächste starke Gegner.

Gespielt haben folgende Spielerinnen (Tore): Franziska Voß (7), Maxi Mühling und Pia Wendland (je 4), Lara-Fabienne Ballerstädt (3), Amelie Messer, Laura Ronina, Jolina Mundt und Emmi Langwagen (jeweils 2), Luisa Matho und Annika Schünemann (je 1) sowie Madeline Schünemann, Emily Schäfer, Sandra Schmidt, Alina Heidrich und Kira-Joelina Ballerstädt.

Bilder

Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
Foto: Johannes Lemke / SV 63
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