Am Samstag waren Einsatzkräfte der Polizei gegen 18 Uhr in der Rettungsstelle des Brandenburger Klinikums im Einsatz. Dort wurden sie laut weiteren Angaben auf einen 38-Jährigen aufmerksam, der, offensichtlich stark alkoholisiert, andere Patienten sowie medizinisches Personal anpöbelte. "Er wurde aufgrund dessen dann der Rettungsstelle verwiesen. Da er dem aber nicht bzw. nur zögerlich nachkommen wollte, wurde er durch die Beamten aus der Rettungsstelle hinausbegleitet", erklärt ein Sprecher der Polizei. Kurz darauf eskalierte die Situation weiter.
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"Vor dem Klinikum erhielt der Mann dann noch einen Platzverweis für das Gelände. Währenddessen rief er zweimal laut den Hitlergruß und skandierte diesen", so die Ordnungshüter.
Aufgrund seines Gesamtverhaltens mussten die Einsatzkräfte laut weiteren Angaben davon ausgehen, dass sich sein Verhalten kurzfristig nicht ändern werde und weitere Straftaten nicht ausgeschlossen werden könnten. Bei dem Mann wurde ein Atemalkoholwert von über 2,6 Promille festgestellt. Er wurde daher zur Ausnüchterung in den Polizeigewahrsam gebracht.
"Hier geriet er aber in einen psychischen Ausnahmezustand, schrie unentwegt, trat und schlug gegen die Zellentür und versuchte dann sich selbst zu verletzen", heißt es weiter vonseiten der Polizei. Rettungskräfte und ein Notarzt wurden angefordert, woraufhin sich der Mann kurz darauf etwas beruhigte.
Er wurde in medizinische Obhut übergeben und aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Kripo ermittelt wegen des Verwendens von Zeichen verfassungswidriger Organisationen.