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Der Tabellenvorletzte ist zu Gast im Stadion am Quenz

Sport
  • Erstellt: 08.05.2026 / 10:30 Uhr von Martin Terstegge
Nach der Nullnummer gegen Altlüdersdorf in der Vorwoche hat die BSG Stahl Brandenburg an diesem Sonnabend (9. Mai/15 Uhr) erneut Heimrecht. Diesmal ist der Tabellenvorletzte BSC Preußen 07 aus Blankenfelde-Mahlow zu Gast. Mit momentan 24 Zählern haben die Preußen 10 Punkte weniger auf dem Konto als die Brandenburger, haben in der Rückrunde aber ein Pünktchen mehr gesammelt. Die Gäste haben im Gegensatz zur Stahl-Elf in der Rückserie auch schon gewonnen, zuletzt vor vier Wochen gab es einen 4:0-Sieg über Werder.
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Von der Spielanlage her sind die Blankenfelder limitierter als die Mannschaft von Stahl-Trainer Robert Pocrnic. Doch sie haben mit David Nieland so etwas wie eine Rückversicherung in ihren Reihen, der für den Begriff „Unterschiedsspieler“ steht. Der Berliner durchlebte seine Jugend bei Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg und ist seit dem Sommer 2023 beim BSC Preußen 07. Er ist der Torgarant, trifft aus dem Spiel heraus oder per Freistoß. Davon konnten sich die Brandenburger im Hinspiel überzeugen als sie mit 0:3 verloren, zwei Treffer gingen auf das Konto von Nieland. Der führt momentan die Torjägerliste mit 24 Treffern an, ist aber seit dem Pokalspiel gegen Cottbus, Ende März, verletzt. Vielleicht ein gutes Omen für die Stahl-Elf.

Solch einen Stürmer, der aus den unterschiedlichsten Positionen trifft, hätte die Stahlmannschaft auch gern in ihren Reihen. Denn die viel zu wenig erzielten Treffer sorgen für die herrschende Ergebniskrise. Dagegen arbeitet das Stahl-Team in jedem Training an. Doch was nützt es, wenn sie in den Übungseinheiten die „Netze kaputt ballern“, aber im Spiel das Ziel dann um Zentimeter verpassen. Für die Psyche eines jeden Spielers eine Belastung. Aber wenigstens herrscht keine Weltuntergangs-Stimmung an den Trainingsabenden, da sind die Aktiven mit Freude dabei. Fehlen werden an diesem Samstag definitiv die Langzeitverletzten Max-Bennet Säger und Pavel Sahcs, der unter der Woche seine Sprunggelenks-OP gut überstanden hat. Aufgrund einer Leistenzerrung fällt ebenfalls Sebastian Hoyer aus. Angeschlagen sind Luca Benedict Köhn und Justin Inter, die unter der Woche nur individuell bzw. kaum trainieren konnten. Hinter ihren Einsätzen stehen dicke Fragezeichen. Dann müssen halt andere Stahl-Fußballer dafür sorgen, dass der Ball endlich vermehrt in die Maschen geht. Mindestens einmal mehr als für die Preußen.

Bilder

Ein Foto von Erik Sauer, der in der Vorwoche zwar kein Tor erzielte, aber dicht dran war, mit seinem Pfostentreffer.
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