Die Wusterwitzer Brandenburgliga-Handballerinnen bejubelten am Sonnabend den Derbysieg. Sie schlugen den SV 63 deutlich mit 33:27 (13:13). Wusterwitz bleibt zwar in der Tabelle auf Platz elf, hat aber in den beiden abschließenden Spielen noch die Chance einen Platz gutzumachen. Der SV 63 rangiert auf Platz neun und könnte rein rechnerisch noch auf Platz elf rutschen. Der Finowfurter SV als Schlusslicht – Platz zwölf - steht nach diesem Spieltag als Absteiger fest. „Einen zweiten Absteiger gibt es in dieser Saison nicht“, so der Wusterwitzer Trainer Jens Bermig.
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Es wurde von Beginn an auf dem Parkett gekratzt und gebissen. Beide Teams schenkten sich nichts. Die Gastgeberinnen hielten das Tempo hoch, scheiterten mit ihren Würfen aber zu häufig an Madeline Schünemann und dann Sandra Schmidt. Auf der anderen Seite bekam Nele Graff kaum eine Hand an den Ball. In den letzten Minuten der 1. Halbzeit rückte Torwarttrainerin Martina Zerbe zwischen die Pfosten und konnte gleich mehrere Würfe abwehren. So ging es nach einem zwischenzeitlichen 11:13 mit einem 13:13 in die Halbzeitpause.
Wusterwitz kam deutlich engagierter aus der Kabine und spielte nun auch strukturierter. In der 43. Minute führte die Bermig-Truppe mit 23:18 und in der 47. Minute waren die Gastgeberinnen auf 27:20 enteilt. Wenig später begann Jens Bermig durchzuwechseln. Dadurch gelang den Brandenburgerinnen noch ein wenig Ergebniskosmetik. „In Hälfte zwei hat Nele Graff deutlich besser gehalten“, schätzte Bermig nach dem Abpfiff ein. Luise Krätschmer war mit neun Treffern beste Werferin des SV Blau-Weiß. Amely Milz kam auf fünf sowie Jolina Wehe und die aus einer langen Verletzung gekommene Sarah Krüger auf vier Tore.
„Wir waren bei unseren Würfen zu inkonsequent“, ärgerte sich Ulrike Kuhlmey, die mit Juliane Wille das Trainerduo beim SV 63 bildet. Die Atmosphäre habe einige der Spielerinnen sicherlich etwas verunsichert. Letztlich habe aber die Mannschaft wieder einen Schritt nach vorn gemacht. Beste Werferin war Maxi Mühling mit neun Treffern. Pia Wendland, Jolina Mundt, Amelie Messer und Franziska Voß kamen auf jeweils drei Treffer. Wusterwitz empfängt am 30. Mai den Tabellenzweiten Oranienburg und der SV 63 muss zum Tabellenführer nach Rangsdorf.