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Eckis Lokalklatsch: Carsten Eichmüller fühlte sich wie bei einer „Hetzjagd durch die Stasi“

Lokalklatsch
  • Erstellt: 11.05.2026 / 12:01 Uhr von ae
Für Kirchmösers Ortsvorsteher Carsten Eichmüller müssen die vergangenen Wochen wie ein schlechter Albtraum gewesen sein. Weil ihm vorgeworfen wurde, keinen offiziellen Wohnsitz in Kirchmöser zu besitzen, sollte ihm das Amt entzogen werden. Dabei hat Eichmüller nach eigenen Angaben weiterhin einen Wohnsitz in seinem Elternhaus, in Kirchmöser. Dennoch wurde dieser zunächst offenbar nicht anerkannt.
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Für den engagierten Kommunalpolitiker ein harter Schlag. Denn Eichmüller kämpfte vehement darum, „sein Kirchmöser“ nicht aufgeben zu müssen. Viele Bürger stellten sich dabei demonstrativ hinter ihn. Mehr als 700 Menschen unterschrieben eine Petition, damit Eichmüller seinen Posten behalten kann. Besonders emotional äußerte sich Eichmüller selbst zu den Vorgängen: „Ich kam mir vor wie bei einer Hetzjagd durch die Stasi. Ich weiß wirklich nicht, was ich verbrochen habe. Das hat mir gesundheitlich schlimm zugesetzt. Ich bin von vielen Menschen sehr enttäuscht.“

Zwar habe er auch Unterstützung erfahren, doch die Enttäuschung sitze weiterhin tief. Schließlich habe er sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit viel Einsatz für die Belange Kirchmösers starkgemacht. Jetzt gibt es jedoch vorerst eine Wende im Politkrimi: In der Stadtverordnetenversammlung wurde nahezu einstimmig und parteiübergreifend beschlossen, dass Eichmüller sein Amt weiter ausüben darf. Ganz beendet ist die Geschichte allerdings noch nicht. Denn aus der Verwaltung könnte der Beschluss möglicherweise beanstandet werden. Sollte das passieren, geht der Streit um Eichmüllers Amt in die nächste Runde. In Kirchmöser bleibt es also spannend.







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Foto: privat.
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