„Wir waren erst bei der Großen Brandenburger Kanu-Regatta dabei und daran schlossen sich nahtlos die Weltcup-Vorbereitungen an“, verrät Dorit Alpers. Die beiden Frauen sind ganz wichtig. „Wir versorgen die Helfer und Kampfrichter zwischen den großen Mahlzeiten mit Kaffee und Snacks“, so die 82-jährige Sigrid Pawlik. Ihr Domizil ist im zweigeschossigen Funktionsgebäude die Küche. Die ehemalige Kanu-Trainerin aus Weißenfels-Wengelsdorf reist schon seit Jahren extra zu den Wettkämpfen an, um helfen zu können. Beide übernachten übrigens die fast drei Wochen direkt auf dem Gelände. Schließlich dauert ihr Arbeitstag von 7 bis 20 Uhr.
Die Hauptmahlzeiten für die 600 Sportler und ihre 400 Trainer und Betreuer, Helfer und Kampfrichter werden in einem großen Zelt von der Butzower Firma Lindner serviert. „Tagsüber schauen die Kampfrichter und Helfer dann immer wieder gern bei uns rein, wenn sie mal eine Pause haben“, so Dorit Alpers, die im Jahre 1967 zusammen mit Petra Borzym, Edeltraud Püschel und Beate Kortmann DDR-Meisterin im K4 über 500 Meter wurde und kurz vor der Wende als Trainerin bei ihrem Heimatverein BSG Einheit einstieg.
Bis heute ist Dorit Alpers Trainerin aktiv. Beim Vereinspaddeln, immer mittwochs, betreibt sie die Vereinsküche am Wiesenweg. „Zuletzt habe ich 2011 im Boot gesessen“, gibt sie zu. Neben dem Sport muss sie seit November vorigen Jahres auch noch ihren Mann pflegen. Am Sonntag geht es auf jeden Fall wieder nach Hause.
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