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„Spionage, Terror und Fahnenflucht“ – Zeitzeugengespräch mit dem ehemaligen DDR-Häftling Karl-Heinz Rutsch

Events
  • Erstellt: 20.05.2026 / 10:01 Uhr von cg1
Die Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden lädt zu einem Zeitzeugengespräch mit dem ehemaligem DDR-Häftling des Gefängnisses Brandenburg-Görden Karl-Heinz Rutsch ein, das am Donnerstag, 21. Mai, 18.30 Uhr stattfindet. Seine Geschichte: Obwohl hinter dem äußeren Zuspruch zum System bereits länger eine innere Ablehnung existierte, entschied sich der 1940 in Freiberg geborene Karl-Heinz-Rutsch für eine Offizierslaufbahn in der Nationalen Volksarmee der DDR. Vor diesem Hintergrund wagte er 1973 einen Fluchtversuch über Ungarn, der jedoch scheiterte. Rutsch wurde vom Militärobergericht Neubrandenburg zu 15 Jahren Zuchthaus wegen „Spionage in Tateinheit mit Terror und Fahnenflucht im schweren Fall“ verurteilt.
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Anschließend verbrachte er über ein Jahrzehnt in Haft, zuletzt im Gefängnis auf dem Görden, bis er 1983 von der Bundesrepublik freigekauft wurde.

Eckdaten:
- Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden, Anton-Saefkow-Allee 38 | 14772 Brandenburg an der Havel
- Anmeldung erbeten: Tel. 03381/7935-112 / -113  anmeldung-brb@stiftung-bg.de.
- Der Eintritt ist frei. Der Ort ist rollstuhlgerecht.
- Information: [www.brandenburg-zuchthaus-sbg.de]

Bilder

Karl-Heinz Rutsch (Foto: privat)
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