Dem Aufruf der Gewerkschaft Eisenbahn- und Verkehr (EVG) zum Warnstreik sind heute Mittag Mitarbeiter der GBM Gleisbaumechanik in Kirchmöser gefolgt. “Nach unserem ersten Warnstreik Ende April hat sich bei GBM wieder nichts gedreht. Die Arbeitgeberseite hat kein verbessertes Angebot vorgelegt”, heißt es im Streikaufruf. Die EVG stellt darüber hinaus klar: “Unsere Forderungen sind absolut berechtigt und für das Unternehmen auch bezahlbar.”
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Im Kern geht es bei den Forderungen der Gewerkschaft um die Erhöhung der Monatstabellenentgelte um 250 Euro, den Beitritt zum Fonds soziale Sicherung, die Einführung des EVG-Wahlmoduls, die Erhöhung und Dynamisierung der Zulagen um 8 Prozent und die Erhöhung der Vergütung für Auszubildende um 125 Euro. „Der EVG-Wahlmodus bedeutet, dass man die Möglichkeit hat, entweder 3 Tage mehr Urlaub zu nehmen, 1,3 mehr Entgelt zu entnehmen oder 0,5 Stunden in der Woche weniger zu arbeiten“, erläutert Crispin Kallinger weiter.