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FDP: "Wenn Hilfe warten muss - Klinikum braucht dringend Strukturreformen"

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 20.05.2026 / 16:01 Uhr von Stadtpolitik
Die FDP Brandenburg an der Havel hat folgende Erklärung veröffentlicht: "Das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel ist für viele Menschen in unserer Stadt und der gesamten Region unverzichtbar. Jedes Jahr werden dort rund 25.000 stationäre und etwa 65.000 ambulante Patienten behandelt. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, Familien und oft Situationen, in denen schnelle medizinische Hilfe entscheidend ist."
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Weiter heißt es: "Gerade deshalb beobachten viele Bürger mit Sorge, wie stark die Belastung im Klinikalltag inzwischen geworden ist. Besonders in der Notaufnahme erleben Patienten immer häufiger lange Wartezeiten und überfüllte Bereiche. Gleichzeitig arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Beschäftigte vielerorts längst an ihrer Belastungsgrenze. Dabei liegt das Problem häufig nicht an den Menschen im Klinikum selbst, sondern an einem System, das immer stärker unter Druck gerät.

Viele Patienten bekommen kurzfristig keinen Facharzttermin mehr oder wissen nicht, an welche Stelle sie sich wenden sollen. Am Ende landen deshalb immer mehr Menschen direkt in der Notaufnahme – selbst dann, wenn eigentlich andere medizinische Anlaufstellen zuständig wären.Für Betroffene bedeutet das oft stundenlange Unsicherheit. Für das Personal bedeutet es zusätzlichen Druck. Und für echte Notfälle bedeutet es, dass ein ohnehin stark belastetes System immer weiter an seine Grenzen kommt.

Die FDP Brandenburg an der Havel ist überzeugt: So kann es langfristig nicht weitergehen. Wer die medizinische Versorgung sichern will, muss das Klinikum nicht nur finanziell stabilisieren, sondern vor allem organisatorisch modernisieren.

Genau deshalb kann eine Teilprivatisierung von bis zu 49,9 Prozent aus unserer Sicht ein sinnvoller Schritt sein. Die Stadt würde weiterhin Mehrheitseigentümer bleiben und die Kontrolle behalten. Gleichzeitig könnte ein erfahrener privater Partner moderne Abläufe, zusätzliche Investitionen und bessere organisatorische Strukturen einbringen. Das hätte ganz konkrete Auswirkungen für die Menschen vor Ort.

Patienten könnten schneller an die richtige Stelle weitergeleitet werden, sodass die Notaufnahme wieder stärker für tatsächliche Notfälle frei bleibt. Moderne digitale Steuerungssysteme könnten helfen, Wartezeiten zu verkürzen und Abläufe deutlich besser zu organisieren. Gleichzeitig würden Ärzte und Pflegekräfte entlastet, weil Patientenströme besser verteilt und unnötige Überlastungen reduziert werden könnten.

Aber auch im stationären Bereich würde sich vieles verbessern können. Gerade dort fehlt es häufig an modernen Abläufen, digitalen Prozessen und ausreichend Kapazitäten, um Patienten schneller und effizienter zu versorgen. Durch zusätzliche Investitionen könnten Untersuchungen, Diagnosen und Behandlungsabläufe besser koordiniert werden. Für Patienten würde das konkret bedeuten: kürzere Wartezeiten auf Untersuchungen, schnellere Abläufe zwischen den einzelnen Fachbereichen und insgesamt mehr Zeit für die eigentliche medizinische Betreuung statt unnötiger Bürokratie und organisatorischer Verzögerungen.

Davon profitieren am Ende nicht nur die wirtschaftlichen Zahlen des Klinikums, sondern vor allem die Menschen in Brandenburg an der Havel. Denn wenn jemand krank ist oder dringend Hilfe braucht, erwartet er zu Recht eine funktionierende Versorgung ohne Chaos, Überlastung und stundenlange Unsicherheit.

Für die FDP Brandenburg an der Havel geht es deshalb nicht um Ideologie, sondern um Verantwortung und Vernunft. Ein modernes Krankenhaus muss effizient organisiert sein, damit Ärzte und Pflegekräfte wieder mehr Zeit für Patienten haben und die Bürger sich darauf verlassen können, schnell und zuverlässig behandelt zu werden.

Die FDP Brandenburg an der Havel steht dabei für einen klaren kernliberalen Ansatz: moderne Strukturen schaffen, unnötige Bürokratie abbauen, wirtschaftlich vernünftig handeln und gleichzeitig die medizinische Versorgung der Menschen langfristig sichern."

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