Im Mittelpunkt steht eine Frage, die aktuell viele Haushalte beschäftigt: Warum steigen die Lebensmittelpreise – und was kann konkret dagegen getan werden? Eine kürzlich gestellte "Frage der Woche" auf Meetingpoint zeigte bereits, wie groß der Handlungsdruck ist: Eine deutliche Mehrheit sprach sich für eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel aus. Doch reicht das aus?
Genau hier setzt die Diskussion an. Gemeinsam mit Annett Reinke von der Verbraucherzentrale Brandenburg will Christin Willnat im Gespräch beleuchten, welche Maßnahmen tatsächlich bei den Menschen ankommen könnten. Geht es um politische Eingriffe wie Preisdeckel oder Steuererleichterungen? Oder braucht es mehr Transparenz im Markt, damit Verbraucher überhaupt nachvollziehen können, wie Preise entstehen?
Auch alternative Wege sollen eine Rolle spielen: Direktvermarktung etwa über sogenannte Marktschwärmer, bei denen regionale Erzeuger ihre Produkte ohne Zwischenhandel anbieten, oder Modelle der Solidarischen Landwirtschaft, bei denen Verbraucher und Betriebe enger zusammenarbeiten und sich Ernte und Risiko teilen. Für manche sind das längst praktische Antworten auf steigende Preise – für andere noch Neuland.
Neben der politischen Einordnung gibt es vor allem eines: Raum für die Menschen vor Ort. Fragen, Erfahrungen und eigene Ideen sind ausdrücklich erwünscht. Es geht darum, gemeinsam Lösungen zu diskutieren, die im Alltag wirklich helfen.
Die Veranstaltung findet im Haus der Offiziere in der Magdeburger Straße 15 statt und dauert bis etwa 21 Uhr. Eine Anmeldung wird erbeten unter 03381/211789 oder per E-Mail an [christin.willnat.ma02@bundestag.de].
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