Die Landtagsabgeordnete Britta Kornmesser wirft aktuelle einen besonderen Blick auf die Städtebauförderung: Brandenburg an der Havel hat seit der Wiedervereinigung in erheblichem Umfang von der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Brandenburg profitiert. Nach aktuellen Auswertungen des Landesamtes für Bauen und Verkehr wurden bis Ende 2023 insgesamt rund 151,1 Millionen Euro für die städtebauliche Entwicklung der Havelstadt bereitgestellt. Allein in weiterhin aktiven Förderverfahren wurden mehr als 105,5 Millionen Euro eingesetzt.
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Mit den Fördermitteln werden Innenstädte und Ortskerne gestärkt, historische Bausubstanz erhalten, öffentliche Räume aufgewertet und die Entwicklung lebenswerter Quartiere unterstützt. In Brandenburg an der Havel flossen die Mittel unter anderem über die Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.
Von den derzeit aktiven Förderverfahren entfallen rund 60,9 Millionen Euro auf Maßnahmen des Stadtumbaus, weitere rund 30,2 Millionen Euro auf den Städtebaulichen Denkmalschutz. Hinzu kommen etwa 5,8 Millionen Euro für die „Soziale Stadt“, rund 5,1 Millionen Euro für das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“, knapp 1,9 Millionen Euro für „Sozialer Zusammenhalt“ sowie rund 960.000 Euro für „Lebendige Zentren“. Darüber hinaus wurden rund 700.000 Euro über den Investitionspakt Soziale Integration im Quartier bereitgestellt.
Britta Kornmesser sagt dazu: "151 Millionen Euro Städtebauförderung sind eine beeindruckende Summe und zugleich ein starkes Signal für Brandenburg an der Havel. Viele Projekte, die heute unser Stadtbild prägen und die Lebensqualität der Menschen verbessern, wären ohne die gemeinsame Förderung von Bund, Land und Kommune nicht möglich gewesen. Die Städtebauförderung ist für unsere Stadt eine echte Erfolgsgeschichte."
Auch die Bilanz der bereits abgeschlossenen Förderverfahren verdeutlicht die langfristige Unterstützung für die Havelstadt. Allein über frühere Programme des Städtebaulichen Denkmalschutzes flossen rund 12,7 Millionen Euro, über Maßnahmen des Stadtumbaus weitere rund 22,2 Millionen Euro. Zusätzlich wurden unter anderem Mittel für die Entwicklung großer Neubaugebiete, die Erschließung von Wohngebieten sowie städtebauliche Planungen und Untersuchungen bereitgestellt.
„Brandenburg an der Havel ist ein wichtiger Wirtschafts-, Bildungs-, Gesundheits- und Kulturstandort im Land Brandenburg. Die Städtebauförderung hat maßgeblich dazu beigetragen, unsere Stadt in den vergangenen Jahrzehnten weiterzuentwickeln und für die Zukunft aufzustellen. Deshalb ist es wichtig, dass Bund und Land diese erfolgreiche Förderung auch künftig verlässlich fortsetzen“, so Kornmesser.