Auf dem Klein Kreutzer Kriegerdenkmal taucht gleich zweimal der Familienname Gent auf. „Mein Großvater und sein Bruder Hermann waren die ersten beiden Gefallenen des 1. Weltkrieges aus Klein Kreutz“, erzählt Rainer Gent. Der 87-Jährige, der nur wenige Meter vom Denkmal entfernt wohnt, ist schon seit vielen Jahrzehnten der Ortschronist des Brandenburger Ortsteiles. Die Namen der Toten des 2. Weltkrieges sind nicht verzeichnet. Da würde sonst auch sein Vater auftauchen, der als vermisst gilt.
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Das Kriegerdenkmal unweit der Klein Kreutzer Kirche wurde am 28. Mai 1922 eingeweiht. Die Festpredigt hielt der damalige Ortsgeistliche Friedrich Paul Golling (1864-1940). Schöpfer der Stele mit Schwertmotiv aus Fichtelberg-Granit war der Brandenburger Steinmetzmeister Paul Kabisch.
„Ihren im Weltkriege gefallenen Brüdern in dankbarer Erinnerung die Kirchengemeinde Klein Kreutz“, steht auf der Vorderseite. Und auf der Rückseite wurde „Helden, gefallen im Ringen um Deutschlands Ehre und Sein, nie soll euer Name verklingen, Mahner sollt ihr uns sein“ eingemeißelt.
Im November 1998 wurde das Denkmal nicht nur auf Vordermann gebracht, sondern es wurde auch ein Gedenkstein für die immerhin 42 Toten des 2. Weltkrieges aufgestellt. Hinterbliebene der Gefallenen übernahmen die Kosten. Bei der Reinigung des alten Kriegerdenkmales griffen unter Anleitung von Ernst Ebert auch Soldaten der 4. Kompanie des Grenadierbataillons der Brandenburger Rolandkaserne mit zu.