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24 Jeseriger Männer ließen im 1. Weltkrieg ihr Leben

Historisches
  • Erstellt: 01.07.2026 / 20:01 Uhr von Marcus Alert
Max Müller war der erste von 24 Männern aus Jeserig, die im 1. Weltkrieg ihr Leben ließen. Paul Preuss und Otto Neumann starben noch nach dem Kriegsschluss am 1. November 1918. Preuß ist im Kriegerdenkmal mit dem Todesdatum 29. November und Otto Neumann mit dem 13. Dezember 1918 verzeichnet. Albert Paul starb Ende 1917 nur zwei Tage vor Heiligabend. Die Sandstein-Stele steht seit 1920 unweit von Dorfkirche und Pfarrhaus. Als Symbole wurden damals ein Eisernes Kreuz und ein Soldatenhelm in der Stele verewigt.
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In den DDR-Jahren blieb das Denkmal unangetastet. 1995 ergriff Kurt Erdmann die Initiative und restaurierte das Jeseriger Kriegerdenkmal und gestaltete auch das Umfeld. Er selbst kam erst kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges mit seinen Eltern nach Jeserig. Doch wollte er etwas hinterlassen und restaurierte zusammen mit Remo Gierke die Stelle. Auf einem kleinen Schild auf der Rückseite des Kriegerdenkmals wird an diese Aktion erinnert. Kurt Erdmann verstarb im Frühjahr 1996.

Allerdings wurde am Denkmal selbst nichts verändert. Das heißt, dass der Spruch "Unseren tapferen Helden des Weltkrieges 1914 – 1918 in Dankbarkeit gewidmet – Gemeinde Jeserig" seitdem genauso gut wieder zu lesen ist wie "Den Gefallenen zum Gedächtnis Den Lebenden zur Dankbarkeit Der Nachwelt zum Gedenken". Jedoch gibt es an diesem Ort des Gedenkens, anders als in vielen anderen Gemeinden, keinen Hinweis auf den 2. Weltkrieg.

Bilder

Das Jeseriger Kriegerdenkmal mit dem Pfarrhaus im Hintergrund. Foto: Alert
Zwölf Namen sind auf der Vorderseite verewigt. Foto: Alert
Weitere ein Dutzend Männer-Namen sind auf der Rückseite zu finden. Foto: Alert
Eine kleine Tafel erinnert an Kurt Erdmann und Remo Gierke. Foto: Alert
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