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Monroe und Kinski: Wenn Glamour auf Wahnsinn trifft

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 06.07.2026 / 15:01 Uhr von Christiane Fuchs
Sie haben sich nie getroffen. Marilyn Monroe und Klaus Kinski. Gemeinsam ist ihnen jedoch ihr Geburtsjahr 1926 und damit der diesjährige 100. Geburtstag. Wie es wohl wäre, wenn beide ihn zusammen feiern würden? Dieser Frage geht das aktuelle Stück aus der Produktionsfeder des event-theaters nach. Mit wahnwitzigen Zitaten des Klaus Kinski und dem charmanten Liebreiz der Marilyn Monroe zeigen die vier Bühnenkünstler, die Stärken und Schwächen ihrer Protagonisten, ihre Einsamkeit, ihre Sehnsucht, ihre Träume, ihre Erfolge und Misserfolge.
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Dabei schlüpfen Hank Teufer und Frederik Baldus in die Rolle des Klaus Kinski, und Steffan Drotleff und Ute Beckert in jene der Monroe.

Während Teufer und Drotleff den jeweils schauspielerischen Part übernehmen, präsentieren Baldus und Beckert den jeweiligen Gesangspart. Denn „Monroe & Kinski“ ist nicht nur einfach ein Theaterstück, es ist eine musikalische Revue durch die prägenden Jahrzehnte der Hauptfiguren gepaart mit Anekdoten, die sich um die beiden Legenden ranken.

Mit 15 schön arrangierten Songs, gesungen in Deutsch, unterstreicht das Stück die Gefühlswelten von Monroe und Kinski. Ob nun die blonde Schauspielerin ihrem Publikum die „42nd Street“ zeigen will oder der blonde Lebenskünstler seine „Sympathy for the Devil“ äußert: die Musik reißt mit und macht gute Laune. Auch im Duett brillieren Ute Beckert und Frederik Baldus, wenn sie die „Total Eclipse Of The Heart“ beschwören. Selbst Rammsteinfans kommen auf ihre Kosten: Frederik Baldus erzeugt Gänsehaut, wenn er im schönsten Bariton die Dämonen aus „Mein Herz brennt“ heraufbeschwört.

Begleitet werden die beiden Gesangskünstler von Maxim Shagaev am Bajan und am Piano sowie von einer exzellenten Tontechnik, die die passenden Riffs und Mooves genauso präzise einspielt wie der Lichttechniker die schön inszenierten Hintergründe auf das Display.

Auch die Kostüme gefielen dem Publikum. „Also dieses pinkfarbene Bonbonkleid mit der Schleife, da wird die Marilyn echt lebendig“, fand Victor Ullrich aus Werder.

Wer mehr erfahren will über die beiden Charakterköpfe Monroe und Kinski und zugleich etwas eintauchen möchte in die Philosophie von Wahnsinn und Genie, gepaart mit erstklassiger musikalischer Unterhaltung, dem sei dieses Stück wärmstens empfohlen. Zu sehen ist es am Freitag, 10. Juli und Samstag, 11. Juli. Beginn ist jeweils um 20 Uhr, gespielt wird in der Johanniskirche in Brandenburg.

Mehr Infos und Tickets: [Klick].

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